Hochschule Ulm Alles neu: Name und das Signet

Ortsschild Ulm
Ortsschild Ulm © Foto: SWP
Ulm / thv 17.10.2018
Staatliche Ingenieurschule, Fachhochschule Ulm, Hochschule Ulm, Technische Hochschule Ulm – es ist bereits der vierte Name für die 1960 gegründete Institution.

Rektor Professor Volker Reuter war die treibende Kraft für Einführung einer neuen Wortmarke, weil er die momentane für zu unspezifisch hält: „Unser Profil ist damit zu wenig greifbar, zu verwässert.“

Die lange Spanne, die vom ersten Gedanken bis hin zur endgültigen Entscheidung verging, erklärte der Rektor gestern mit den vielen Stellen, die darin einbezogen waren: von den internen Gremien bis hin zum Wissenschaftsministerium des Landes, das der Änderung erst nach langem Zögern zugestimmt habe. „Denn wir sind damit die erste Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg, die diesen Weg geht“, erklärte der Rektor. Mit der Universität Ulm und den benachbarten Hochschulen habe ebenfalls ein Austausch in der Sache stattgefunden. Reuter wollte, wie er gestern vor der Presse erklärte, mögliche Missstimmigkeiten von vornherein ausschließen.

Nachholbedarf

Mit der Aussendung des neuen Namens als eines „profilschärfenden Signals“ erhoffe er sich gleichzeitig, seine Einrichtung damit in der Region bekannter zu machen. Gerade bei der relevanten Zielgruppe der Abiturienten gebe es hier noch einigen Nachholbedarf, räumte der Rektor ein. Um die inhaltliche Ausrichtung seiner Einrichtung besser hervorzuheben, bleibt es nicht bei der Änderung der Wortmarke. Ebenfalls angepasst werde das an eine Turbine angelehnte Signet. Diese Bildmarke, die noch ganz dem mechanischen Zeitalter verpflichtet ist, werde derzeit von einer Ulmer Agentur weiterentwickelt und in die digitale Ära überführt. Gleichzeitig werde das gesamte Corporate Design, also das Erscheinungsbild der Hochschule, überarbeitet. Zur Neueinführung zum kommenden Sommersemester werde es eine kleine, „aber keineswegs pompöse“ Feier geben, kündigte der Rektor an.

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