„Victor“ heißt die Neuanschaffung der Lebenshilfe Donau-Iller, die jetzt in Senden dank einer Spende des Ulmer Sanitätshauses Häussler in Betrieb genommen wurde. Die Anschaffungskosten des Patientenlifters der Marke „Handi Move“ werden hälftig vom Gesundheitsdienstleister Häussler in Höhe von 2 500 Euro übernommen, nachdem das Unternehmen bereits vor einem Monat 5 000 Euro für die Aktion 100 000 gestiftet hatte – und damit erneut sein soziales Engagement in der Region zeigt. „Aufgrund unserer langjährigen Zusammenarbeit ist uns dies wichtig“, betonte Häussler-Geschäftsführer Alexander Pohl. 2020 half Häussler der Lebenshilfe seine etwa 40 Rolli-Busse mit einem hochwertigen Sicherheitssystem für alle Rollstuhlarten auszustatten. Ein herzliches Dankeschön gab es für die Spende von Marina Thoma (Abteilungsleitung Förderbereich), Roland Bader (Bereichsleiter Arbeit) und Walter Mayer (Bereichsleiter Werkstatt). Auch Jacob Peter, Beschäftigter im Förderbereich, fand die Aktion klasse. Die Lebenshilfe arbeitet schon seit langem mit diesen Hubliftern, weil sie gut zu bedienen und das Handling des über eine Säule gesteuerten Gurtsystems leicht beim Personal zu schulen ist.

Lebenshilfe: Fähigkeiten fördern


Struktur Unter dem Dach der Lebenshilfe-Werkstätten nehmen die Förder- und Betreuungsbereiche (FöB) in Senden, Illertissen, Neu-Ulm, Blaustein und Jungingen Menschen mit schwerer Behinderung auf. Arbeit und sinnvolle Beschäftigung fördern die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung. Die Tagesgestaltung in der Gemeinschaft nützt dem Wohlbefinden, die Beschäftigung trägt zur Teilhabe im Arbeitsleben bei. Sie unterstützt die Menschen individuell, Fähigkeiten und Interessen werden erkannt. Die Tagesgestaltung kann in eine Beschäftigung im Produktionsbereich übergehen (Werkstatt Transfer). Darüber hinaus unterstützt und entlastet der Förderbereich die Familien/Angehörigen von Menschen mit Behinderung.