Die Andere Baustelle in der Schillerstraße neben der Reithalle existiert seit fast 40 Jahren  (www.ab-ulm.de). In dieser Zeit hat sie schon vielen Jugendlichen aus Ulm, Neu-Ulm, und drumherum in die Spur geholfen.
Ziel der Anderen Baustelle ist, sich um junge Menschen zu kümmern, die Schwierigkeiten  mit der Schule und beim Einstieg ins Berufs- und Arbeitsleben haben. Etwa, weil sie psychisch angeschlagen sind oder unter Angststörungen leiden. Weil sie einfach mit der großen „normalen Baustelle“, nicht klar kommen – oder weil ihr ganzes Leben eine einzige Baustelle ist.
In der Pädagogischen Werkstatt lernen sie zum Beispiel, Struktur in den Tag zu bekommen. Außerdem können sie sich über den „Indi-Hasa“ (Individuellen Weg zum Hauptschulabschluss) und im Projekt „Wege in Integration“ auf den Hauptschulabschluss vorbereiten.
Finanziert wird das Sozialprojekt größtenteils vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und der Stadt Ulm. Dazu steuert es noch Eigenmittel aus den Erlösen der  Schreinerei bei, und die Aktion 100 000 und Ulmer helft macht Geld locker. „Ihre Mittel und Ihre Unterstützung sind für unseren laufenden Betrieb unverzichtbar. Mit Ihrer Förderung kann einer Vielzahl an Jugendlichen eine ,letzte’ Chance gegeben werden. Wir unterbrechen deren Kreislauf der Hoffnungslosigkeit, geben Wertschätzung und zeigen ihnen erstmals Perspektiven auf“, schreibt Richard Liebhart vom Vorstand der Anderen Baustelle im Spendenantrag.

Info Wer speziell die Andere Baustelle fördern möchte, notiert auf seiner Überweisung unter Verwendungszweck „Andere Baustelle“.