Vor mehr als drei Jahrzehnten startete in Einsingen der Verein „Förderkreis für werdende Mütter in Bedrängnis“ – in einer Garage. Er fußt auf der Idee, schwangere Frauen zu unterstützen. Sie wurde vom Evangelischen Arbeitskreis und CDU-Frauen geboren. Schnell kristallisierte sich heraus, dass nicht nur Alleinstehende Hilfe nötig hatten. Deshalb hat der Förderkreis für werdende Mütter in Bedrängnis  längst den Zusatz „und Familien in Not“ mit aufgenommen. Der Förderkreis – Vorsitzende: Ursula Bürzle – kümmert sich um bedürftige Kinder in Ulm, Neu-Ulm und der Region. Mütter, werdende Mütter und Familien erhalten von den Städten, der Caritas, der Diakonie oder der Schwangerschaftsberatung die Förderkreis-Adresse, wenn die Not sehr groß ist und sie schnell und unbürokratisch materielle Hilfe benötigen.
Aus der Garage ist inzwischen  ein Laden geworden. Der Förderkreis bietet nicht nur gebrauchte Babyartikel, sondern auch Kinder-Bekleidung und Spielsachen an. Die gespendete Ware wird von Förderkreis-Hilfen sortiert und, wenn nötig, auf Zack gebracht.

Bald in neuem Laden

Im vergangenen Jahr drohte dem Verein kurzfristig das Aus, weil ihm der Laden in der Ehinger Straße gekündigt worden war und trotz intensiver Suche keine neue Bleibe in Aussicht war. Doch nun ist Land in Sicht: Der Verein wird demnächst in neue Räume nach Söflingen ziehen.
„Schön wäre es, wenn wir zur Eröffnung wieder genügend Kleidung und Schuhe für die Babys und Kinder haben. Da die Kinderkleiderbasare alle ausgefallen sind und im Frühjahr 2021 vermutlich noch keine stattfinden können, sind wir mehr denn je auf Geldspenden angewiesen, um fehlende Sachen kaufen zu können. Um fast 300 Familien mit 600 Kindern und 200 Babys zu helfen, werden viele Baby- und Kinderkleider, Schuhe, Schulranzen, Matsch- und Sporthosen sowie Spielsachen gebraucht“, schreibt Kassenwartin Beate Thumm im Spendenantrag. Wegen der Pandemie steige die Nachfrage, da viele Familien von Kurzarbeitsgeld leben müssten und die Not damit noch größer sei.

Info Wer den Förderkreis für werdende Mütter und Familien in Not unterstützen möchte, vermerkt auf der Überweisung als Zweck „Mütter und Familien“.