Soziales Abschied von Diakonie nach 20 Jahren

Neu-Ulm / swp 18.07.2018

Sigrun Rose, die Geschäftsführerin der Diakonie Neu-Ulm, hört nach 20 Jahren auf und wechselt zur Bruderhaus-Diakonie. Wie der Sozialverband mitteilt, hinterlässt Rose „ein wirtschaftlich konsolidiertes Diakonisches Werk“. Dieses ist in zwei Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen: Aus 40 Mitarbeitern wurden 200. Auch wirtschaftlich befinde sich der Träger von 22 Diensten und Einrichtungen nach einer längeren Sanierungsphase jetzt in einer „guten Situation“.

In Roses Zeit fallen unter anderem der Neubau des Seniorenzentrums Nersingen, der Ausbau von Sucht- und Drogenberatung, die Flüchtlingsbetreuung in Asyl­unterkünften in drei Kreisen.

Die Diplon-Sozialpädagogin dankt zum Abschied allen Mitarbeitern für ihre engagierte Arbeit. Außerdem hebt sie die „intensive Zusammenarbeit“ mit der evangelischen Kirche hervor und in der Ökumene, etwa bei der Gründung von Hildegard-Hospiz-Verein und Familienzentrum. Gemeinsam sind Caritas und Diakonie in der Wohnungslosenhilfe tätig.

Sigrun Rose wechselt zur Bruderhaus-Diakonie mit Sitz in Reutlingen und übernimmt die Regionalvertretung für die Region Ulm, Heidenheim, Göppingen, Ehingen und Laichingen mit den Schwerpunkten Sozialpsychiatrie, Jugendhilfe und Behindertenhilfe. Verabschiedet wird sie am Sonntag, 19. August, 10 Uhr, in der Petruskirche mit Gottesdienst und Feierstunde.

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