Abriss Abrissarbeiten: Wie die Luther-Kirche von hinten aussieht

Der Abrissbagger hat bei der Martin-Luther-Kirche schon ganze Arbeit geleistet.
Der Abrissbagger hat bei der Martin-Luther-Kirche schon ganze Arbeit geleistet. © Foto: Lars Schwerdtfeger
Ulm / VS 10.07.2014
An der Zinglerstraße wird ein Gemeindehaus abgerissen, damit ein neues gebaut werden kann. Während der Abrissarbeiten hat man nach 50 Jahren erstmals wieder einen freien Blick auf die Rückseite der Luther-Kirche.

Der Bagger arbeitet sich voran, der Abriss des alten Gemeindehauses neben der Martin-Luther-Kirche an der Zinglerstraße ist sichtlich weit gediehen. "Jetzt hat man wieder einen freien Blick auf unsere schöne Kirchenfassade auch von hinten", freut sich Pfarrer Volker Bleil. Das bisherige Gemeindehaus ist in den 1960er Jahren entstanden, war wegen fehlender Dämmung eine Energieschleuder und mit einer Nutzfläche von 900 Quadratmetern für heutige Bedürfnisse viel zu groß. Nach reiflicher Überlegung war Ende 2012 klar, dass ein Neubau kommen soll. Den Architektenwettbewerb hat das Ulmer Büro Meister-Architekten gewonnen. Das neue Haus wird, so Bleil weiter, "modern, offen und unkonventionell, wie wir als Kirche sind".

Der Abriss läuft seit vergangener Woche und dauert noch wenige Tage. Direkt im Anschluss beginnt das Setzen der Pfähle für das Fundament des Neubaus. Wenn alles nach Plan läuft, kann die Martin-Luther-Gemeinde die Einweihung des neuen Hauses im Sommer/Herbst 2015 feiern. Das neue Gebäude wird auf zwei etwas versetzten Geschossen eine Nutzfläche von 410 Quadratmeter haben. Die Kosten für den Neubau werden rund 1,3 Millionen Euro betragen.

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