Neu-Ulm Abbruch-Bagger greifen auf der Donau-Insel an

Neu-Ulm / EDRU 23.05.2013
Punkt 11 Uhr griffen sie am Donnerstagvormittag an, die Bagger auf der Donau-Insel in Neu-Ulm. 14 Tage später als ursprünglich vorgesehen war, begannen damit die Abbrucharbeiten für Teile der Sparkasse Neu-Ulm.

Wie mehrfach berichtet, soll an dieser markanten und gleichermaßen historischen Schnittstelle zwischen beiden Städten das neue Brückenhaus gebaut werden. Teile davon wird die Bank selbst beziehen. Ganz unten sind noch diverse Läden vorgesehen - und ganz oben werden die wohl luxuriösesten Wohnungen in ganz Neu-Ulm entstehen: vier Lofts mit jeweils 250 Quadratmetern Wohnfläche, die teilweise über die Donau ragen.

Zum verspäteten Beginn der Abbrucharbeiten war es deshalb gekommen, weil die Stadtwerke zuvor mit dem Verlegen von Versorgungsleitungen zugange waren und der Bauzaun nicht montiert werden konnte. Am Zeitplan, so Pressesprecherin Carmen Partsch, werde sich nichts ändern: Nach dem Abbruch wird mit dem Ausheben der Tiefgarage begonnen. Diese Erdarbeiten sollen bis Oktober dauern, danach wird die Tiefgarage in Angriff genommen. Der Hochbau wird erst 2014 folgen. Anfang 2015 wollen die Sparkasse und die Mieter dann das Brückenhaus beziehen. Neben dem Brückenhaus entstehen weitere 17 Wohnungen in zwei Gebäuden. Das ganze Vorhaben kostet rund 30 Millionen Euro.