Ulm "Ulm ist Batterie-Hauptstadt"

Doktorand Bin Gsheng Qin (Mitte) wiegt Elektroden. Sein Kollege Christoph Schütter (zweiter von links) erklärt den Gemeinderäten diesen Prozess.
Doktorand Bin Gsheng Qin (Mitte) wiegt Elektroden. Sein Kollege Christoph Schütter (zweiter von links) erklärt den Gemeinderäten diesen Prozess. © Foto: Matthias Kessler
Ulm / AK 29.01.2016
Jedes Jahr besucht der Gemeinderat die Wissenschaftsstadt. Gestern war es dann wieder soweit: Ein Rundgang durchs Helmholtz-Institut Ulm, kurz HIU, stand auf dem Programm. Unter den mehr als 50 Gästen waren auch Noch-Oberbürgermeister Ivo Gönner und sein Nachfolger Gunther Czisch.

Nach Gönners Eröffnungsrede bei der er die Entwicklung der Wissenschaftsstadt lobte, stellte HIU-Professor Maximilian Fichtner die Beschäftigungsfelder des Instituts vor: "Wir forschen in erster Linie an neuen elektrochemischen Batteriekonzepten". Zudem betonte Fichtner, dass Ulm durch die Errichtung des HIU im Jahr 2011 die europaweite "Batterie-Hauptstadt" sei. Dies mache er auch daran fest, dass der Medienkonzern Thomson Reuters fünf Ulmer Wissenschaftler zum Kreis der weltweit besten Forscher zählt. "Das sind äußerst positive Aussichten für unsere Stadt", fügte Gönner hinzu.

Abschließend führte ein Doktorand des HIU, Christoph Schütter, die Besucher durch die drei Abteilungen des Instituts. Neben der Batterieforschung und der Materialforschung erhielten die Anwesenden Einblick in die Modelierungsabteilung. "Ulm ist ein optimaler Standort für die Elektro-und Chemiebranche", betonte Schütter bei seiner Führung. Auch die Gemeinderäte waren vom Ausflug in die Wissenschaftsstadt angetan. "Mit dem erweiterten ,Science Park III' wächst das Forschungspotenzial der Stadt weiter", sagte der Gemeinderat Wolfgang Schmauder.