Der Landrat des Landkreises Neu-Ulm, Thorsten Freudenberger, der Anstoß zur Gründung gab, wurde zum IG-Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter wurden ihm zur Seite gestellt: Landrat Hans-Joachim Weirather (Landkreis Unterallgäu) und die beiden Oberbürgermeister Gerold Noerenberg (Stadt Neu-Ulm) und Dr. Ivo Holzinger (Kreisfreie Stadt Memmingen).
 
Die 14 Gründungsmitglieder der Interessengemeinschaft sind alle Kommunen mit Halt beziehungsweise geplantem Halt entlang der Illertalbahn im Unteren Illertal zwischen Neu-Ulm und Memmingen.
 
Die IG soll mit einer Stimme gegenüber der Politik in Berlin und München sowie der Deutschen Bahn AG, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und den jeweiligen Verkehrsunternehmen sprechen. „Gemeinsam sind wir stärker“, das ist der Grundsatz liegt laut IG-Vorsitzendem Landrat Freudenberger. Geschäftsstelle und -führung sind im Landratsamt Neu-Ulm zu finden.
Landrat Freudenberger ist sich sicher, dass man mit der Gründung der IG Illertalbahn die Zeichen der Zeit erkannt hat: „Ich bin überzeugt, dass die Mobilität im hoch verdichteten Illertal an Wichtigkeit gewinnen wird“. Markus Riethe, der Verbandsdirektor des Regionalverbands Donau-Iller sieht sogar eine „historische Chance“: Die Aussichten, eine Weiterentwicklung der Illertalbahn zu erreichen, standen ihm zufolge noch nie so gut.
 
Weitere Ziele neben der Zweigleisigkeit und der Elektrifizierung sind: Verbesserung der Angebote, Einrichtung von zusätzlichen Haltestellen, bessere Beschleunigung, sowie Auflassung und Sicherung von Bahnübergängen.