Ulm „Es wird ein schönes Donaufest“

Ulm / RUDOLF KÜBLER 17.06.2016
„Es wird ein schönes Donaufest“, verspricht der Ulmer OB Gunter Czisch. Allein: Der SPD fehlt der rechte Glaube.

„Die Dinge sind auf einem guten Weg. Ich kann versprechen, dass es ein schönes Donaufest wird.“ Mit diesen Worten begegnete der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch im Gemeinderat  hörbar genervt der SPD-Fraktionschefin Dorothee Kühne. Sie hatte nun, nachdem die Fraktion unlängst in einem Antrag „mangelhafte überregionale Strahlkraft“ und verspätete Werbung fürs zehnte Donaufest (1. bis 10. Juli) beklagt hatte, im Ulmer Stadtparlament die Frage nach dem Stand der Vorbereitungen aufgeworfen.

Die Festeröffnung  am Freitag, 1. Juli, im Theater mit der Premiere des eigens fürs Donaufest geschriebenen Musiktheaters „Treibgut“ steht. Czisch widmete sich in seiner Antwort an Kühne daher dem ersten Sonntag. Ein Empfang im Rathaus wird unter den europäischen Gedanken gestellt, kündigte er an. Letzte Details seien in der Abklärung. Klar sei, dass der ungarische Schriftsteller György Konrad, der beim ersten Donaufest 1998 eine viel beachtete Rede auf die Donau gehalten hatte, mit einer zweiten Ansprache daran anknüpfe. Konrad komme auf Vermittlung des mit ihm befreundeten Ulmer Donaubeauftragten Peter Langer.

Als langjähriger früherer Donaufestleiter wird Langer ebenso unter den Rednern sein wie Alt-OB Ivo Gönner; außerdem Bürgermeister und Landräte aus Vukovar (Kroatien) und Orasje (Bosnien), wo Ulmer vor Jahren Hochwasserhilfe geleistet haben.

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