Ehrenamt „Donauküche“ in Ulm gegründet

Bereiten mit Vorfreude den gefüllten Hecht zu (von links) Gabi Oehme-Haußmann sowie Sigi und Verena Körner vom Verein „Donauküche“.
Bereiten mit Vorfreude den gefüllten Hecht zu (von links) Gabi Oehme-Haußmann sowie Sigi und Verena Körner vom Verein „Donauküche“. © Foto: Matthias Kessler
cst 13.11.2017

Zunächst eine herzhafte Gemüsesuppe, danach gefüllter Hecht und Lammbraten und zum Nachtisch Nussmakronen mit Vanillesoße. Die sieben Gründungsmitglieder des neu gegründeten Vereins „Donauküche“ lassen es sich gut gehen bei ihren Tafelrunden. Allerdings können Interessierte gerne dazukommen und ein Menü für 24 Euro zu sich nehmen, das jeweils in der Küche des Hauses der Begegnung aus regionalen Produkten zubereitet wird.

 „Denn auch die Köche in Rumänien und Ungarn, Moldawien und Serbien bedienen sich in ihren Regionen“, sagt Vorstandsmitglied Friedrich Pieper aus Ermingen. Er ist ein leidenschaftlicher Hobbykoch wie sein Vereinskollege Sigi Körner. Die Dritte im Vorstand ist Gabi Oehme-Haußmann. Die Beiden kommen aus Blaustein.

Aber Rezepte nachkochen kann man doch auch ohne Vereinsgründung? „Schon, aber wir wollen auch mal Experten aus den Donauländern einladen, dazu brauchen wir ein Budget und dann bekommen wir eventuell sogar öffentliche Zuschüsse“, sagt Pieper. Ziel des Vereins ist es, „den kulinarischen Reichtum der Donau kochend zu erforschen und genussvoll zu erleben“. Deshalb ist für Anfang des Jahres ein Workshop zum Thema moldawische Küche geplant. Mehr zum Verein „Donauküche“ unter cucina-danubii.eu