Ulm / Frank König, Thomas Steibadler  Uhr
Vom 26. April bis 6. Mai ist die B 311 auf Höhe des Donautals dicht. Hier haben wir die die möglichen Umleitungen aufgeführt, dass ihr trotzdem gut ans Ziel kommt.

Nach dem Auftakt mit der Sanierung der alten Bundesstraße 30 durch den Gögglinger Wald gibt es nun eine Serie von Straßenarbeiten rund ums Industriegebiet Donautal. Dabei wird gleichmal die B 311 auf Höhe des Bahnhalts voll gesperrt. Die Bauarbeiten laufen zwar rund um die Uhr, aber es dürfte nach Ende der Osterferien zu spürbaren Staus kommen. Doch der Reihe nach:

 

Gögglinger Wald: Hier hat das Bauunternehmen Heim wie schon 2018 beim Umbau Wiblinger Allee (Phase eins) ein hohes Tempo vorgelegt und ist bis zum Wochenende fertig. Geplant war Mitte Mai, auch das trockene Wetter kam zupass. Chefverkehrsplaner Gerhard Fraidel will die Strecke – auch Zubringer zur B 30 – notfalls zunächst ohne Markierungen freigeben. Der Radweg ist mit Landesmitteln räumlich sicher von der Straße abgetrennt, vorher gab es nur eine Leitplanke.

Alle Infos rund um die Vollsperrung der B311 und mögliche Umleitungen:

Die B311 wird im Ulmer Donautal von Freitag, dem 26. April, bis zum 6. Mai komplett gesperrt. Der Grund: Bauarbeiten rund um die Südbahn.

Vollsperrung der B311


B 311: Die Vollsperrung auf Höhe Donautal zwischen Graf-Arco­-Straße und Wiblinger Allee beginnt nun am Freitag, 20 Uhr, und dauert bis Montag, 6. Mai, um 5 Uhr. Die Tiefbauer von Geiger und Schüle arbeiten rund um die Uhr. Die Fahrbahn muss 50 Zentimeter angehoben werden, damit sie an die neue Brücke über die elektrifizierte Südbahn zur Benzstraße anschließt. Bauherrin ist die Bahn, die Stadt koordiniert die Umleitungen: im Donautal vor allem über Graf-Arco- und Hans-Lorenser-Straße zur B 30; aber auch mit abknickender Vorfahrt via Diesel- und Daimlerstraße, dann über den Rutschhang; alles in beide Richtungen. Fraidel empfiehlt Uni-Mitarbeitern, den Hotspot weiträumig über die B 10 zu umfahren. Vor allem zum Auftakt des Berufsverkehrs am Montag nach den Ferien dürfte die ungewohnte Umleitungsstrecke stauanfällig sein. Die Eisenbahnstraße nach Grimmelfingen bleibt nachlaufend bis 11. Mai gesperrt.

 

Westtangente: Im Zuge der angekündigten Belagsarbeiten am Kurt-Schumacher-Ring im Bereich Lindenhöhe vom 2. bis 19. Mai kommt es übers Wochenende 10. bis 13. Mai ebenfalls zu einer Vollsperrung. Dabei wird der nach einem Unfall reparierte Fußgängersteg über die Tangente mit einem logistischen Kunststück und Schwerlastkränen in der Nacht auf Samstag wieder eingehoben. Die Zufahrt zum Recyclinghof soll möglich sein, auch nach Grimmelfingen über die Lindenhöhe, außerdem ist die Eisenbahnstraße dann wieder offen.

 

Wiblinger Allee: Die zweite Phase der Sanierung soll neuerdings kompakter in einem einzigen Abschnitt statt zuvor auf zwei Strecken über die Bühne gehen: mit der Verbreiterung der vielbefahrenen Route am Donautal zwischen den Einmündungen Hans-Lorenser- und Dieselstraße. Die Nahverkehrs-Haltestelle am Sandhaken wird nicht mehr angefahren und fällt weg, was man zur Zeit­einsparung nutzen kann. Die Vollsperrung der Wiblinger Allee mit örtlicher Umleitung übers Donautal dauert offiziell bis Dezember. Fraidel will aber „deutlich früher fertig“ werden.

 

Bahnübergang Einsingen: Das Projekt war wegen der anderen Baustellen bisher eher untergegangen. Stadt und Bahn müssen den Bahnübergang Einsingen an den neuen Standard der Südbahn anpassen, in zwei Abschnitten: vom 3. Juni bis 14. September ist die Stadt dran, dann die Bahn vom 16. September bis 20. Dezember. Es gibt Teil- und Vollsperrungen.

 

Breitband: Wegen des begonnenen Breitband-Ausbaus im Industriegebiet Donautal kommt es zusätzlich zu Verkehrsbehinderungen wegen Glasfaserverlegung.

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Unter Zeitdruck

Umleitung Die B 311 wird in diesem Jahr noch einmal zur Baustelle. Im August bekommt die Bundesstraße in der Ortsdurchfahrt von Erbach auf etwa 650 Metern einen neuen Fahrbahnbelag. Die Arbeiten dauern voraussichtlich den ganzen Monat und kosten etwa 270 000 Euro. Die Umleitungsstrecke wird über Dellmensingen und Donaustetten führen. Aus diesem Grund muss der Kreisverkehr, der am südöstlichen Ortsrand von Dellmensingen geplant ist, bis dahin fertig sein. Der Alb-Donau-Kreis als Bauherr kann die Arbeiten aber erst dann vergeben, wenn der Zuschussbescheid vom Land vorliegt. Anfang Mai soll es soweit sein.