„Liebe Schulleiter und Lehrer: die Schule ist meistens vor 16 Uhr zu Ende. Dieser Streik ist für euch!“ Das Zitat auf der Facebook-Seite der Ulmer „Fridays for Future“-Bewegung macht den Wunsch vieler Schüler deutlich, diesmal alle zum Mitmachen zu bewegen: Lehrer, Schüler, Studenten, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Eltern und Großeltern.

So sieht das Ulmer Programm aus

Wie, wann und wo läuft was in Ulm? Kommenden Freitag, am 20. September, versammelt sich die „Fridays for Future“-Bewegung um 15 Uhr - also nach Schulschluss - auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Es soll ein Programm mit Live-Musik der Ulmer Punk-Band „Love Forty Down“ geben. Der Demozug soll um 16 Uhr beginnen und eine Stunde später mit der Abschlusskundgebung wieder auf dem Marktplatz enden.

Auf ihrer Facebookseite hat die Klimaschutz-Bewegung außerdem eine Checkliste veröffentlicht, in der ausdrücklich um kreative Schilder und Werbung gebeten wird. Der 17-Jährige Schüler Niko Weiß aus Ulm wird erneut dabei sein und hofft, dass diesmal alle mitmachen. Deshalb haben die Schüler auch verschiedene Firmen aus der Umgebung aufmerksam gemacht, sodass „viele freibekommen und mitmachen können“, sagt Weiß.

Welche Unternehmen sind dabei?

Der Klimastreik am 20. September soll global werden. Auch Unternehmen tragen mit Aktionen zum Erfolg bei. Der Axel Springer Verlag gibt seinen Mitarbeitern zum Streik frei, auch Alnatura lässt Angestellte teilnehmen und verschenkt deutschlandweit „Free-Fruit-for-Future“ an Schüler und Studenten. Onlineplattformen wie Idealo oder der Einhorn-Onlineshop streiken im Netz, andere Firmen spenden Geld.

Auch die Ulmer Alnatura-Filiale unterstützt die Proteste. „Wir geben den Leuten mit Schüler- oder Studentenausweis einen Apfel oder eine Brezel als Proviant mit auf die Demo“, erzählt uns eine Mitarbeiterin der Filiale an der Neuen Mitte. Auch T-Shirts mit Sprüchen wie „Grünkohl statt Braunkohle“ oder „Make Love, Not CO2“ werden für die Demos verkauft.

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