Stuttgart/Ulm 77.000 Euro aus Innovationsfonds für Kulturprojekte

Stuttgart/Ulm / ABO 24.05.2013
Die grün-rote Landesregierung unterstützt mit ihrem "Innovationsfonds Kunst" Projekte in den Bereichen innovative Kunstprojekte, kulturelle Bildung und interkulturelle Kulturarbeit, insbesondere spartenübergreifende Initiativen.

Die grün-rote Landesregierung unterstützt mit ihrem "Innovationsfonds Kunst" Projekte in den Bereichen innovative Kunstprojekte, kulturelle Bildung und interkulturelle Kulturarbeit, insbesondere spartenübergreifende Initiativen. 283 Projekte wurden heuer eingereicht, eine Jury 64 wählte aus. Die werden nun mit 1,175 Millionen Euro unterstützt. Darunter sind sechs Projekte aus Ulm und dem Alb-Donau-Kreis, die insgesamt 77.000 Euro erhalten.

Das Theater in der Westentasche kann sich über 20.000 Euro für das Projekt "Wenn du gehen kannst - gehe" freuen. Im Mittelpunkt stehen Kooperationen mit dem Theater am Olgaeck (Stuttgart) sowie mit weiteren Einrichtungen aus Baden-Württemberg und Russland.

Der Verein Alpha - JETZT bekommt für "Going Underground" 20.000 Euro. Es geht um acht Konzerte des Improvisations-Bläsertrios Trigger in vier Schauhöhlen im Alb-Donau-Kreis, um Video-/Klanginstallation und Konzertmitschnitte mit dem französischen Künstlerkollektiv Ouïe/Dire.

Der Ulmer Verein KunstWerk erhält 6000 Euro für "Der universale Raum": Klang- und Lichtkompositionen in der Pauluskirche durch den Architekten und Medienkünstler Kurt Laurenz Theinert.

Das "Ulm moves" Tanzfestival des Stadthauses in Kooperation mit Roxy, Ulmer Zelt und Freier Tanzkompanie wird mit 15 000 Euro unterstützt. Es geht um die Schaffung einer Plattform für zeitgenössischen Tanz in Ulm.

Für das Projekt "Willy Brandt? Ja, ich erinner mich . . . Generationen im Gespräch" bekommt das Stadthaus 4000 Euro. Jugendliche und Senioren sollen an einem Film und einer Ausstellung von Reportagefotografien zum 100. Geburtstag von Willy Brandt mitarbeiten, begleitet durch Medienpädagogen.

Das Theater Ulm wird für das Vorhaben "andersSEIN" mit 12.000 Euro unterstützt. Es handelt sich um ein szenisches Recherche-, Theater- und Installationsprojekt, um Sichtweisen auf Behinderungen umzukehren.

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