Der Prinz wurde dafür von seiner Prinzessin etwas überrumpelt. Sie sandte ihm per Whats App eine Nachricht, dass sie schnell vorbeikomme, weil sie ihn was fragen müsse. "Kaum gelesen, schon ging die Tür auf und Steffi stand da", berichtet Markus Leisner. Sie fragte: "Willst Du bitte mein Prinz sein?" Er war kurz sprachlos - "was normalerweise nicht oft vorkommt in meinem Leben. Ich konnte nicht nein sagen, weil ich den Fasching in Finningen einfach liebe."

Die Inthronisation wurde stilgerecht am 11. 11. um 23.11 Uhr bekannt gegeben, gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden mit anschließendem Frühschoppen im Dorfwirtshaus "Zum Kreuz". Auch das passt, denn Prinz Markus ist im richtigen Leben Gastronom und Küchenmeister im Finninger Dorfwirtshaus. Dort fanden in den 50er, 60er und 70er Jahren Faschingsbälle statt. "Es ist nächstes Jahr ein guter Anlass, wieder ein paar Faschingsveranstaltungen in meinem Dorfwirtshaus auf die Beine zu stellen", sagt er. Mehr will er nicht verraten. Seine Hobbys sind Kampfsport, Joggen und: Fasching.

Prinzessin Stefanie hat den Nachnamen Schmauder und arbeitet als Immobilienmaklerin. Sie ist ohnehin ein wichtiger Bestandteil des Finninger Faschings, denn sie trainiert die Prinzengarde und organisiert auch sehr viel. Ihre Hobbys sind Joggen, Theater spielen und natürlich ebenfalls Fasching.

Die Finninger warten zudem mit einer Neuigkeit auf: dem "Finninger Faschingswasser" von der Edelobstbrennerei Back aus Hörvelsingen.