Ulm 3,5 Millionen Euro Fördergeld für Bildungsprojekt

Ulm / SWP 25.10.2012

. Die wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts "Bildungshaus 3 bis 10" durch das Ulmer Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) erhält für die nächsten drei Jahre 3,35 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium. In diesem Modellprojekt des Landes Baden-Württemberg entwickeln Kindergärten und Grundschulen neue Wege der Zusammenarbeit, um ihre pädagogische Arbeit miteinander zu verzahnen. Damit soll Kindern der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtert werden. 32 Modellstandorte nehmen an der Begleitstudie teil. 2015 soll die Studie abgeschlossen sein, die 2008 begonnen wurde. Für die ersten vier Jahre stellte das Ministerium 4,35 Millionen Euro zur Verfügung.

"Wir möchten nicht die Schule in den Kindergarten bringen", betont Projektleiterin Dr. Kerstin Kipp. Vielmehr gehe es um die Bereitstellung eines "Werkzeugkoffers" für die praktische Umsetzung von Kooperationen. Das ZNL ist ein Drittmittelprojekt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III der Uni Ulm. Seit seiner Gründung im April 2004 konzentriert sich das von Prof. Manfred Spitzer geleitete Institut auf eine Integration von Gehirn- und Bildungsforschung. Das interdisziplinär arbeitende Team aus Psychologen, Pädagogen und anderen Wissenschaftlern begleitet Bildungseinrichtungen in der Weiterentwicklung ihrer pädagogischen Arbeit.

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