Labyrinth 18. Seligweiler Maislabyrinth öffnet am 23. Juli

Das Maisfeldlabyrinth in Seligweiler bei Ulm wächst konitnuierlich. Auch 2016 wartet auf die Besucher wieder ein Irrgarten der Superlative.
Das Maisfeldlabyrinth in Seligweiler bei Ulm wächst konitnuierlich. Auch 2016 wartet auf die Besucher wieder ein Irrgarten der Superlative. © Foto: dpr- dörner public relations/Familie Bernd Ruess
SWP 13.07.2016
Ein riesiges rund 1,6 Hektar großes Maisfeld wird auch 2016 wieder zahlreiche Besucher aus der ganzen Region nach Seligweiler bei Ulm locken. Der Grund ist ein im Maisfeld angelegtes Labyrinth. Man darf gespannt sein welches Motiv dieses Jahr im Zentrum des Feldes zum Vorschein kommt.
In den vergangenen 17 Jahren hat der Organisator des Maisfeldlabyrinths und Landwirt Bernd Ruess aus Bollingen schon die unterschiedlichsten Motive in sein Maisfeldlabyrinth gemäht. Das Ulmer Münster, verschiedene Firmenlogos, ein Flugzeug und einen Heißluftballon hat er in überdimensionaler Größe bereits verwirklicht.

Nach einem eigens ausgedachten Schema schneidet Ruess dieser Tage erneut Wege in seine Maisplantage am Rasthof Seligweiler. Mehrere Sackgassen wird der erfahrene Maislabyrinthgestalter einbauen, um es den Besuchern auf dem rund zwei Kilometer langen Weg durch sein öffentliches Maisfeldlabyrinth nicht zu einfach zu machen.

In einzelne Planquadrate unterteilt schneidet Ruess so auf dem 1600 Quadratmeter großen Feld zentimetergenau ein vorgefertigtes Muster. Durch den kontinuierlichen Regen-Sonne-Mix haben die Pflanzen bereits eine Höhe von 1,6 Metern erreicht. Bis zur Eröffnung des Maislabyrinths am 23. Juli wird das Süßgras mit einer Höhe von über zwei Metern unübersehbar sein.

Welche Irrweg-Formation das diesjährige Maislabyrinth hat, wird erst kurz vor der Eröffnung verraten. Aufgabe ist dann, den Irrweg im Maisacker so zu durchqueren, um am Pfadziel verschiedene Stempel der Stempelstellen im Feld vorweisen zu können.

„Rund 45 Minuten dauert der Spaziergang durchs Labyrinth das von rund 140.000 zwei Meter hohen Maispflanzen umgeben ist“, schätzt Bernd Ruess. Immer samstags hat das Maisfeldlabyrinth bis zur Geisterstunde um 24 Uhr geöffnet. Dann geht es zumeist gruselig im Irrgarten zu, denn für den nächtlichen Spaziergang mit der Taschenlampe oder Fackel hat sich der Organisator bereits die ein oder andere gruselige Überraschung ausgedacht. So wie am 26. August, wenn der Irrweg zum Labyrinth des Horrors wird. Zusammen mit den Machern des Ulmer Zombie Walks präsentiert Ruess den Besuchern dan schaurig schöne Begegnungen bei Nacht.