Ulm 130 Wanderer auf den Hospizwegen

Die Wanderung „Hospizwege“ des Ulmer Hospizes hatte mehrere Stationen und vor allem ein facettenreiches Begleitprogramm.
Die Wanderung „Hospizwege“ des Ulmer Hospizes hatte mehrere Stationen und vor allem ein facettenreiches Begleitprogramm. © Foto: privat
CHIRIN KOLB 12.07.2016
An acht Themenstationen konnten sich die Teilnehmer des ersten Hospizweges mit Aufbruch, Innehalten und Loslassen beschäftigen.

Die Wanderung vom Hospizhaus über den Ulmer Höhenweg zum Botanischen Garten war für die über 130 Wandervögel, die sich zu dieser besonderen Jubiläumsaktion des Hospiz Ulm angemeldet hatten, etwas ganz Besonderes.

Schon der Start begann gemütlich bei Kaffee und Zopfbrot. „Sie erleben heute eine Premiere und eine Dernière gleichzeitig“, sagte Hospiz-Geschäftsführerin Claudia Schumann laut einer Mitteilung bei der Begrüßung. „Das wird es in Ulm nie wieder geben.“

Die Planung der Wanderung  mit acht verschiedenen Themenstationen wie Aufbruch, Innehalten, Loslassen, war extrem aufwändig und nur unter Einsatz vieler Ehrenamtlicher und Hauptamtlicher zu stemmen gewesen.

Darüber hinaus waren rund 30 ehrenamtliche Helfer und 20 Künstler  am Wandertag  im Einsatz. Georg Däges unterhielt Wanderer mit seinem Leierspiel, an einer anderen Station trommelte die Gruppe Rabodaille,  Weltmusik bot  Sirius und die junge Tanztruppe des Theaters an der Donau war auch von der Partie.

Für die Sinne gab es Variationen mit Lavendel und Rose und nicht nur die Kinder bestaunten ihre Riesenseifenblasen, die schillernd ins Lehrertal glitten. Auch kulinarisch war an jeder Station bestens für die Teilnehmer gesorgt. Die griechischen Vorspeisen wurden von der Familie  Dragolas gespendet und die Firma Finkbeiner hatte die Getränke zur Verfügung gestellt.

Der Magier Florian Zimmer begeisterte die Teilnehmer bei der letzten Station mit seinen Zaubertricks und seinem Charme. Über all diesen Angeboten nutzten viele Teilnehmer die Gelegenheit, ganz entspannt miteinander ins Gespräch zu kommen und genossen die heitere Stimmung und die bunte Mischung von Erwachsenen, Kindern, Hunden in der Idylle des Botanischen Gartens. Die überwiegende Meinung:  „Das müsst ihr aber wieder anbieten“, war vielfach zu hören.