Leser-Aktion 1146 Kilometer auf der Donau: Reise mit Kultur und Entspannung

Den Blick vom Fluss auf die Fischerbastei und den Burgpalast in Budapest genossen die Teilnehmer der Leserreise.
Den Blick vom Fluss auf die Fischerbastei und den Burgpalast in Budapest genossen die Teilnehmer der Leserreise. © Foto: Privat
Ulm / swp 20.08.2018

In Ulm hat man die Donau gut im Blick. Doch wie sieht es flussabwärts aus? Das haben kürzlich 114 Leser der SÜDWEST PRESSE bei einer Fluss-Kreuzfahrt erkundet. Die Gruppe traf sich mit Lesermarkt-Leiterin Svenja Grampp am Donaubad, denn der erste Teil der Reise bis Passau wurde mit dem Bus zurückgelegt. Dort erst ging die Gruppe an Bord der „MS Princesse de Provence“.

Die Hinreise bis Bratislava verlief ruhig, aber nicht ganz ohne Hindernisse. Das nächtliche Schleusen ließ den einen oder anderen Teilnehmer unruhig schlafen. „Das rumpelte schon ziemlich, wenn festgemacht werden musste“, sagte SÜDWEST-PRESSE-Reisebegleiterin Monika Böhme. Doch die Schönheiten der naturbelassenen Donau-Auen und die Besichtigung Bratislavas, Hauptstadt der Slowakei, entschädigten dafür.

Entschleunigtes Reisen

Buda, Óbuda, Pest? All diese Fragen um Ungarns „Paris des Ostens“ – wie Budapest auch genannt wird – klärten sich bald. Fasziniert waren die Reisenden vom Charme der Stadt bei Nacht, etwa beim Anblick des illuminierten Parlamentsgebäudes  oder der Kettenbrücke. „Budapest bei Nacht hat mir fast besser gefallen als tagsüber“, sagte Leserin Birgit Hagenmaier. Unter dem Nachthimmel war ein Platz auf dem Sonnendeck an diesem Abend deshalb begehrter als an den vielen schönen Tagen.

Ein Besuch in der alten ungarischen Hauptstadt Esztergom, danach wieder sonnen an Bord: die Mischung zwischen Kultur und Entspannung begeisterte die Teilnehmer. „So zu reisen, entschleunigt. Man kann die Landschaft genießen und einfach mal nichts tun“, freute sich Heide Vogelmann. Am Abend stellte sich Svenja Grampp den Fragen der Leser und nahm Lob, aber auch Kritik an der Zeitung entgegen. „Ich mag die Ausgewogenheit der Berichterstattung“, war als Lob zu hören. Ludwig Enser bemängelte die Rechtschreibfehler und die Fehler bei Worttrennungen: „Kann man das nicht abstellen?“

Der fünfte Tag der Reise flussaufwärts brachte einen weiteren Höhepunkt: Wien, prachtvolle Hauptstadt der ehemaligen K und K-Monarchie. „Es war schön, wieder an den Plätzen vorbeizukommen, an denen ich vor vielen Jahren schon einmal mit meinem Mann war“, erinnerte sich Eleonore Caroli gern an jene Zeit zurück. Am Nachmittag hatte die Gruppe Gelegenheit,  eines der zahlreichen Kaffeehäuser oder Heurigen-Wirtschaften zu besuchen. Wieder an Bord, wurde das Naturspektakel des Blutmonds verfolgt – allerdings ließ er sich nur zweimal für kurze Zeit zwischen den Gewitterwolken über Wien blicken.

Nachtisch-Feuerwerk

Nach Stationen in der Wachau bildete am letzten Abend das Kapitänsdinner mit Nachtisch­-Feuerwerk den Abschluss der Reise. Nach 1146 Kilometern auf der Donau waren sich alle Teilnehmer einig: „Eine SÜDWEST-PRESSE-Seefahrt, die ist lustig, eine SÜDWEST-PRESSE-Seefahrt, die ist schön…“

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