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Mit dem Bau eines Verflechtungsstreifens will das Regierungspräsidium (RP) Stuttgart die A 8 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost entlasten. Regierungspräsident Johannes Schmalzl hat den Plan für die Verbreiterung der Autobahn genehmigt. Die Behörde lässt den Einfädelungsstreifen am Autobahnkreuz Stuttgart in Richtung Karlsruhe bis etwa 1000 Meter vor dem Ausfädelungsstreifen an der Anschlussstelle Leonberg/Ost verlängern. Mit dem Bau des 4,4 Kilometer langen Streifens beginnt das RP im kommenden Jahr. Fertig soll der neue Streifen, der 13,2 Millionen Euro kostet, im Jahr 2017 sein. Er soll den Verkehrsablauf verstetigen und die Sicherheit erhöhen. Der Autobahnabschnitt zwischen dem Stuttgarter Kreuz und Leonberg gilt als besonders stauanfällig. Schmalzl erwartet, dass durch den Neubau die alltäglichen Staus "hoffentlich bald der Vergangenheit angehören".