Nahverkehr Stuttgarter SPD fordert Jobticket für alle

Stuttgart / dl 08.08.2018

Die Stuttgarter SPD will ein verpflichtendes Jobticket nach Wiener Vorbild einführen, mit dem alle Arbeitgeber verpflichtet würden, pro Monat 10 bis 20 Euro pro Jobticket zuzuschießen. Das 365-Euro-Jahresticket, für das sich die Genossen einsetzen, werde damit möglich gemacht, heißt es in einer Mitteilung. Mit der Tarifreform, die zum April 2019 in Kraft treten soll, koste ein Monatsticket im Jahresabo für die große Stuttgarter Zone statt 64,88 Euro nur noch 50,70.  Schieße der Arbeitgeber noch 20 Euro zu, komme man auf 30,70, also etwa 365 Euro im Jahr.

Die kommunale Ebene müsse in die Lage versetzt werden, per Satzung ein solch verpflichtendes Jobticket einzuführen, fordert die SPD in einem Antrag zum Stuttgarter Nahverkehrsplan, der im Herbst verabschiedet werden soll. Die Grundlage dafür müsste laut Fraktionschef Martin Körner das Land schaffen. Derzeit haben rund 80 500 Arbeitnehmer in der Region ein Jobticket, an die 1000 Stuttgarter Unternehmen beteiligen sich an dem Angebot.

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