Kundgebung Stuttgart kämpft gegen Rassismus

Stuttgart / sei 14.09.2018

Das Aktionsbündnis „Demo für alle“ demonstriert an diesem Freitag gegen die Akzeptanz von allen sexuellen Orientierungen im Bildungsplan: Um 15 Uhr macht der „Bus für Meinungsfreiheit“ Halt auf dem Stuttgarter Marktplatz. Eigentlich sollte es nur eine kleine Gegendemo gegen die Kundgebung der Initiatoren geben. Doch nun entwickelt sich die Veranstaltung über dieses Thema hinaus zu einer großen Kundgebung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Grund dafür sind unter anderem die aktuellen Ereignisse in Chemnitz und Köthen.

Die geplante Gegendemo ist inzwischen breit aufgestellt: Mit dabei ist der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg, alle Kreisverbände der Grünen, der CDU, der SPD, der FDP und der Linken, die Staatstheater und mehr als 30 weitere Initiativen. Unter anderem hält Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn eine Rede, und ein Stuttgarter Choreograf hat für die Gegendemo eine Massenchoreografie geplant. Los geht es um 14.30 Uhr auf dem Karlsplatz. Die Veranstalter rechnen mit mindestens 1000 Gegendemonstranten.

Die Polizei stellt sich auf Konfrontationen zwischen Linken und Rechten ein. Bei zurückliegenden „Demos für alle“ war es zu Auseinandersetzungen gekommen. Dieses Mal hofft die Polizei auf eine friedlichere Atmosphäre, trotzdem kündigt sie für diesen Freitag an, mit einem großen Aufgebot im Einsatz sein.

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