Wilhelma Abstimmung: Was sagt ihr zu den neuen Eintrittspreisen?

Die Seelöwen-Bulle Unesco gewöhnt sich im ehemaligen Eisbären-Gehege ans neue Umfeld. Pflegerin Miriam Schaper bereitet ihn auf Schaufütterungen für Besucher vor.
Die Seelöwen-Bulle Unesco gewöhnt sich im ehemaligen Eisbären-Gehege ans neue Umfeld. Pflegerin Miriam Schaper bereitet ihn auf Schaufütterungen für Besucher vor. © Foto: Harald Knitter
Stuttgart / Daniel Grupp 16.11.2018
Der Besuch des zoologisch-botanischen Gartens wird im Frühjahr deutlich teurer.

Besucher der Stuttgarter Wilhelma müssen sich ab nächstem Frühjahr etwa 20 Prozent höheren Eintritt zahlen. Das Plus fällt so hoch aus, weil die Eintrittskarten zuletzt 2015 teurer wurden. Man wolle den Tarif nicht ständig ändern, sondern einige Jahre Preisstabilität bieten, sagt Zoosprecher Harald Knitter.

„Viele Mitglieder sehen das kritisch“

Die kommende Anpassung fällt stärker aus als die Inflationsrate und die durchschnittliche Lohnerhöhung der vergangenen vier Jahre. Man könne die Kostenentwicklung der Wilhelma nicht mit der allgemeinen Preisentwicklung vergleichen, sagt Knitter. „11.000 Tiere sind sehr schwer zu halten. Das ist personalintensiv.“

Der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma hält wenig von den neuen Tarifen. „Viele Mitglieder sehen das kritisch“, sagt der Vorsitzende Georg Fundel. Der Mitgliedsbeitrag ist direkt an den Preis der Jahreskarte des Zoos gekoppelt.

Derzeit kostet der Eintritt für Erwachsene 11 Euro, in der helleren Monaten waren 16 Euro fällig. Wenn ab März die Öffnungszeiten wieder länger werden, zahlen Erwachsene 19 Euro, Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren 10 Euro.

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Schwerpunkte nach Regionen

Eine Elefantenwelt im Bereich des heutigen Schaubauernhofs für indische Dickhäuter ist das größte Vorhaben der nächsten Jahre. Sie soll ab 2020 gebaut werden. Daran soll sich eine Anlage für asiatische Huftiere anschließen. Ein asiatisches Dorf mit Nutztieren würde den Streichelzoo ersetzen. Die Schaprackentapiere und Löwen runden diesen Bereich ab.

Weitere regionale Bereiche: Das alte Menschenaffenhaus wird bis 2021 zur Australienwelt mit Koalabären umgebaut. Der Bereich des Giraffenhauses wird einen Schwerpunkt mit afrikanischen Tierarten bilden. Zudem gibt es den Südamerikabereich mit dem Amazonienhaus. dgr 

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