VVS-Reform Solidarität gefragt

Stuttgart / agr 12.04.2018

Die Reform des VVS-­Tarifzonensystems (wir berichteten) kann nur gelingen, wenn alle Gesellschafter zustimmen. Das erklärte die Pressestelle des Verkehrs- und Tarifsverbunds Stuttgart gestern auf Anfrage: „Da ist die Solidarität jedes Einzelnen gefragt.“ Künftig soll es in Stuttgart und den Verbundlandkreisen an Stelle der bisher 52 Tarifzonen nur noch fünf oder sechs Ringzonen geben. Die Kosten für die Reform belaufen sich auf rund 42 Millionen Euro pro Jahr. VVS-Aufsichtsratschef, Stuttgarts OB Fritz Kuhn, will dazu Gespräche mit allen Gesellschaftern führen. Darunter sind neben Stadt, Land und dem Verband Region Stuttgart auch die Landkreise Böblingen, Ludwigsburg, Esslingen und Rems-Murr sowie rund 40 regionale Verkehrsunternehmen.