Jetzt ist es amtlich: Bei der OB-Wahl in Stuttgart der CDU-Kandidaten Frank Nopper mit 42,3 Prozent der Stimmen gewonnen. Der amtierende Oberbürgermeister aus Backnang tritt damit die Nachfolge des Grünen-Politikers Fritz Kuhn an, der nicht mehr zu Wahl antrat. Noppers stärkster Konkurrent Marian Schreier konnte 36,9 Prozent der Stimmen für sich verbuchen - ein Achtungserfolg für den 30-Jährigen, der als unabhängiger Kandidat angetreten ist.
Nach Nopper und Schreier landete Stuttgarts Stadtrat Hannes Rockenbauch (40) vom Fraktionsbündnis SÖS/Linke mit 17,8 Prozent auf dem dritten Platz.

Analyse und Hintergründe zur OB-Wahl in Stuttgart

Eine Analyse zum Wahlsieg von Frank Nopper, was den CDU-Mann im Stuttgarter Gemeinderat jetzt erwartet und weitere Hintergründe zur OB-Wahl lesen Sie hier:

Schreier gratuliert Nopper zum Wahlsieg

Schreier hat seine Niederlage gegen CDU-Mann Nopper am Sonntag eingestanden, noch bevor alle Stimmen ausgezählt waren. Er wünsche ihm alles Gute für die Gestaltung der Stadt in den nächsten Jahren, sagte der Bürgermeister von Tengen bei Stuggi TV.
Kommentar zur OB-Wahl in Stuttgart Eine Wahl, zwei Sieger

Stuttgart

Insgesamt konnten 450.000 Wahlberechtigte abstimmen. Der amtierende Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) trat nach acht Jahren an der Rathausspitze nicht wieder zur Wahl an. Nachdem keiner der Bewerber im ersten Wahlgang vor drei Wochen die absolute Mehrheit der Stimmen für sich verbuchen konnte, reicht in der offenen zweiten Abstimmung die einfache Mehrheit, also die meisten Stimmen.
Der scheidende Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat seinem Nachfolger Frank Nopper zum Wahlsieg gratuliert. Kuhn wünschte dem CDU-Politiker bei einem Empfang im Rathaus viel Erfolg und dass er das umsetzen könne, was er sich vorgenommen habe.