Wirtschaft Messe setzt auf Expansion

Die Messe Stuttgart freut sich über ein Rekordjahr.
Die Messe Stuttgart freut sich über ein Rekordjahr. © Foto: Marijan Murat, dpa
Stuttgart / Daniel Grupp 11.01.2019

Während in den Hallen Stände bestückt und Wohnmobile für die am Samstag beginnende CMT auf Hochglanz poliert werden, haben die Geschäftsführer der Messe das vorige Jahr bilanziert und einen Ausblick auf neue Aktivitäten gegeben. Die Messe Stuttgart hat 2018 mit einem Umsatz- und Ergebnisrekord abgeschlossen, berichtete der Sprecher der Geschäftsführung, Ulrich Kromer. Er kündigte eine weitere Expansion an. So soll neben der in diesem Jahr in Betrieb gegangenen zehnten Messehalle eine elfte Halle gebaut werden.

Die Halle zehn habe dem Unternehmen die Rekordzahlen beim Umsatz (178 Millionen Euro) und beim Ergebnis (34 Millionen Euro) beschert. Das entspreche einem Zuwachs von 20 Prozent gegenüber 2016. Trotz des Flächenzuwachses um 15 Prozent gehöre die Messe auf den Fildern zu den am besten ausgelasteten Messegländen in Europa, sagte Kromer.

Zu den 65 Messen des Jahres kamen 1,36 Millionen Besucher. 23 571 Aussteller waren vertreten. Fast 30 Prozent der Aussteller stammten aus dem Ausland, berichtet Co-Geschäftsführer Roland Bleinroth. Drei neue Messen erweitern das Angebot: Die Cast-Forge, eine Fachmesse für Guss- und Schmiedeteile, ging schon über die Bühne. Im Mai findet die Messe für Medizintechnik „T4M“ statt. Die Medizintechnik sei stark in der Region – dazu zähle er auch die Schweiz, sagte Kromer. Dritte neue Ausstellung wird im Oktober die „In.Stand“ sein, die sich mit Instandhaltung und Service befassen wird.

Vom Ende der Cebit in Hannover wird die hiesige Messe nur indirekt profitieren, indem Softwareanbieter sich auf Stuttgarter Fachmessen zeigen werden, erwarten die Geschäftsführer.

Die Messegesellschaft plant im Rahmen des Masterplans 2025 neue Parkhäuser. Ein „Spindelparkhaus“ könnte neben dem Boschparkhaus, das die A 8 überquert, gebaut werden. Ein weiteres Parkhaus könnte die S-Bahntrasse vor der Einfahrt in den Tunnel zum Flughafenbahnhof überdeckeln. Auch soll die Zufahrt über die L 1192 besser werden. Die Gesellschafter, Land und Stadt hätten der Planung grünes Licht gegeben.

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