Stuttgart / Daniel Grupp Bei Auseinandersetzungen im Rahmen der Kundgebung gegen Wohnungsnot hat die Polizei am Samstag in Stuttgart auch Pfefferspray eingesetzt.

Gegen Wohnungsnot, Leerstand und Mietpreise haben nach Angaben der Veranstalter am Samstag bis zu 4000 Menschen im Suttgarter Zentrum demonstriert. Die Organisatoren bezeichneten die Kundgebung als großen Erfolg. Es soll so weiter gehen.

Am Rande der Demonstration, die vom Schloss- zum Marienplatz führte, kam es zu Auseinandersetzungen. Die Polizei habe Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt. 53 Menschen seien von Sanitätern versorgt worden, sagte ein Sprecher des Organisationsteams der Demo.

Mehrere hundert Menschen sind im Südwesten gegen Wohnungsnot und steigende Mieten auf die Straßen gegangen. Mit einer klaren Forderung.

Den Einsatz von Pfefferspray bestätigte am Sonntag ein Polizeisprecher. Dass es zu Verletzungen kam, hielt er für möglich. Er kündigte eine Stellungnahme an. 

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