Gastro-Tipp Mehr Platz für Imbiss-Liebhaber

Pia Nowotny hat den Imbiss im Jahr 2011 eröffnet.
Pia Nowotny hat den Imbiss im Jahr 2011 eröffnet. © Foto: Ferdinando Iannone
Stuttgart / Rainer Lang 17.01.2019

Mit Currywurst, Flammkuchen und Pastrami hat sich Martha’s Deli zur gefragten Anlaufstation im Herzen Stuttgarts entwickelt. Der kleine Imbiss im Königsbau platzte schon bald aus allen Nähten. Betreiberin Pia Nowotny kam jetzt der Zufall zu Hilfe. Als der Perücken-Laden neben ihrem Lokal frei wurde, griff sie zu. „Diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen“, sagt sie. Seit knapp zwei Monaten ist der beliebte Imbiss doppelt so groß. Während es vorher beengt und manchmal auch recht stickig war, wirkt der modern und funktional gestaltete Raum jetzt großzügig, luftig und hell.

Nowotnys anfänglicher Plan, an die bisherige Einrichtung etwas Neues anzustückeln, hat sich schnell zerschlagen. Am Ende hat sie alles neu gemacht. Rund um die verlängerte Kochzeile hat Nowotny Esstische aus Eichenholz angeordnet, was dem modern und funktional gestalteten Raum einen edlen Charakter verleiht. Eine weit bessere Lüftung sorgt für angenehmere Raumluft.

Mit ihrer Idee, „etwas Gescheites, Schnelles und Unkompliziertes“ anzubieten, hatte Nowotny den richtigen Riecher. 2011 sattelte sie vom Bankwesen auf die Gastronomie um, setzte auf regionale Produkte und benannte ihren Imbiss nach ihrer Großmutter. Seither ist Martha’s Deli im Zwischengang des Königsbaus zu einer Marke geworden.

Neue Pläne hat die Betreiberin auch schon. Im Sommer, wenn auch draußen bestuhlt wird, will sie Salate und neue Gerichte anbieten. Aber im Großen und Ganzen setzt sie auch in Zukunft auf Bewährtes. Fleisch aus Massentierhaltung kommt für sie nicht in Frage. Bedingung für die Gastronomin ist, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. So ist die Rindswurst vom Boeuf de Hohenlohe. Die Currywurst ist vom schwäbisch-hällischen Landschwein. Serviert wird sie ohne Geschmacksverstärker mit hausgemachter Sauce und kostet mit Pommes 8,70 Euro und mit Bauernbrot 4,90.

Fürs Pastrami wird dünn geschnittenes Fleisch vom Albrind verwendet. Den Dinkelflammkuchen gibt es als große und kleine Portion, klassisch mit Speck, vegetarisch und als süße Variante mit Apfelscheiben, Zimt und Zucker. Als weitere Süßspeise gibt es belgische Waffeln mit Puderzucker.

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