Fund Handgranate gesprengt

Stuttgart / eb 12.07.2018

Eine Handgranate hat am Dienstagabend Teile Bad Cannstatts in Atem gehalten. Bauarbeiter hatten die bereits korrodierte Handgranate nach Polizeiangaben gegen 16.30 Uhr bei Ausgrabungsarbeiten im Veielbrunnenweg in Bad Cannstatt entdeckt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde verständigt, der die mußmaßlich aus dem Ersten Weltkrieg stammende britische Mills-Granate begutachtet und gegen 22.40 Uhr kontrolliert sprengte.

Polizeibeamte hatten den Bereich zuvor vorsorglich im Umkreis von 50 Metern abgesperrt. Mehrere Gebäude mussten evakuiert werden. Davon waren 36 Personen betroffen, die vorübergehend ihre Wohnungen verlassen mussten. Zur Sprengung waren zudem die Mercedesstraße zwischen König-Karls-Brücke und Daimlerstraße, die Elwertstraße und die Veielbrunnenstraße kurzfristig gesperrt. Laut Polizei waren knapp 50 Beamte im Einsatz.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel