Veranstaltungen Handballer und Helene Fischer füllen die Hallen

Helene Fischer tritt fünf Mal in der Schleyer-Halle auf.
Helene Fischer tritt fünf Mal in der Schleyer-Halle auf. © Foto: dpa
Daniel Grupp 02.01.2018

Ein „gutes Jahr 2017“ soll noch übertrumpft werden. Er rechne mit einem Umsatz von 40 Millionen Euro, kündigt Martin Rau an. 2017 lag der Umsatz von „in.Stuttgart“ bei 36 Millionen Euro, berichtete Rau, der als Geschäftsführer zusammen mit Andreas Kroll an der Spitze der Vermarktungsgesellschaft steht. Die Geschäftsführer kalkulieren mit dem Umsatzplus, weil im Jubiläumsjahr 2018 auf dem Wasen neben dem Volksfest wieder das Landwirtschaftliche Hauptfest sowie auf dem Schlossplatz ein historisches Volksfest gefeiert werden.

Zur Herausforderung wird allerdings die Parksituation beim Volksfestgelände. Die Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs stehen nicht mehr zur Verfügung, weil der Neckarpark mit Büros, Wohnungen und einer Schwimmhalle bebaut wird. Geschäftsführer Kroll  appelliert an die Besucher, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Die Auslastung von Schleyer-Halle und Porsche-Arena war laut Kroll im vorigen Jahr gut. Zusammen 217 Veranstaltungen zogen mehr als eine Million Besucher an. Für 2018 seien bisher 181 Veranstaltungen terminiert. „Es wird ein ganz großes Jahr 2018“, gibt sich Kroll optimistisch. Zu den Glanzlichtern rechnet er das Handball-Länderspiel am 5. Januar gegen Island in der Porsche-Arena. Helene Fischer werde gleich fünf fast ausverkaufte Auftritte in der Schleyer-Halle haben. Der Porsche-Tennis-Grand-Prix und das Final-Four der Handballfrauen werden im April und Mai weitere Höhepunkte sein. Die Toten Hosen gastieren im Juli auf dem Wasen.

Im Sommer 2019 wird „in.Stuttgart“ mit der Sanierung des Kultur- und Kongresszentrums Liederhalle (KKL) beginnen. Der Kongressbereich aus den 90er Jahren muss ein Jahr lang geschlossen werden, kündigte Martin Rau an. Betroffen sind Hegelsaal, Schillersaal sowie die Tagungsräume. Beethoven-, Mozart- und Silchersaal können weiterhin genutzt werden. Bei der Sanierung wird der Brandschutz verbessert. Zudem soll die Technik modernisiert werden. Rau rechnet mit Kosten von 24,5 Millionen Euro.