Volksfest Gemischte Bilanz des Volkfestes

Stuttgart / lsw 16.10.2018

Eine positive Bilanz ziehen Veranstalter und Landespolizei zum Abschluss des 173. Cannstatter Volksfestes. Demnach ist es auf dem Wasen friedlicher geworden: Die Zahl der angezeigten Straftaten ging um acht Prozent zurück. Schon im Vorjahr hatte es laut Polizei historisch niedrige Zahlen gegeben.

Negativer fällt das Resümee der Bundespolizei aus, die sich um die Ordnung an den Bahnhöfen und in den Zügen kümmert. Die Zahl der Straftaten sei von 57 auf  82 Fälle gestiegen. Das sei laut einer Mitteilung der Höchststand der vergangenen fünf Jahre. Ein Drittel der Delikte waren Körperverletzungen, meist unter Alkoholeinwirkungen.

Die Landespolizei, die für das unmittelbare Umfeld des Festes zuständig ist, verzeichnet 860 Straftaten (Vorjahr: 930). Spitzenreiter waren erneut 264 Körperverletzungen, zumeist „in der Bierzeltatmosphäre“. 84 Diebstähle wurden gemeldet. Das ist ein leichtes Plus. Oft würden Zeltbesucher ihre Sachen unbeaufsichtigt lassen, erklärte der Leiter des Polizeireviers Bad Cannstatt, Jörg Schiebe. Sexualstraftaten wurden 13 angezeigt, 2017 waren es zwei mehr. 

Von einem „traumhaft schönen Volksfestfinale“ sprach Marcus Christen von der Veranstaltungsgesellschaft in Stuttgart. Das Schlusswochenende könne den besten Samstag aller Zeiten verbuchen. Die Veranstalter gehen von insgesamt vier Millionen Gästen an den 17 Tagen des Volksfests aus.

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