Leonberg Faustschläge und Streit am Rande des Pferdemarkts

EB 12.02.2015
Die Polizei hatte am Rande des Pferdemarkts in Leonberg alle Hände voll zu tun - etliche Anzeigen gingen bei ihr ein. Dienstagnachmittags hatte der große Umzug mit 100 beteiligten Gruppen und 35.000 Besuchern stattgefunden, abends kam es zu mehreren Auseinandersetzungen.

Zwei Feuerwehrmänner wurden beispielsweise angegriffen, als sie zwei Streithähne auf ihrem Gelände trennen wollten. Ein anderer Brandbekämpfer bekam von einem 44-Jährigen eine verpasst, weil er diesen nicht in das überfüllte Partyzelt der Wehr lassen wollte.

Ein betrunkener 29-Jähriger fühlte sich von vier Teenagern auf den Arm genommen. Er geriet mit den Jugendlichen in Streit, woraufhin diese flüchteten. Der Mann verfolgte sie - als ein 16-Jähriger stürzte, verpasste der 29-Jährige ihm einen Fußtritt. Auf einen 57-Jährigen, der dazwischen gegangen war, schlug er ebenfalls ein.

Eine 25-Jährige kassierte einen Faustschlag. In einer Kneipe hatte sie ihre gerade gestohlene Jacke an einer 18-Jährigen entdeckt und diese darauf angesprochen. Die Jüngere gab die Jacke zwar zurück, als die Beklaute aber auch noch ihren Schal zurückwollte, war der Ofen aus: Die 18-Jährige und ihre Begleiterin packten ihr Opfer an den Haaren und schlugen zu. Währenddessen endete der Abend für einen 27-Jährigen in Polizeigewahrsam. Er hatte mehrfach auf einen 25-Jährigen eingedroschen.

Die Polizei zieht nach diesem Pferdemarkt erwartungsgemäß eine gemischte Bilanz. Es sei früh zu teils äußerst aggressivem Verhalten gekommen, immerhin sei die Veranstaltung aber friedlich zu Ende gegangen.