Stuttgart Fahrzeug-Schau mitten in der City

Ein Hingucker auf der Autoschau: Der TG 700 von AtTrack.
Ein Hingucker auf der Autoschau: Der TG 700 von AtTrack. © Foto: AtTrack GmbH
Stuttgart / RAIMUND WEIBLE 06.05.2015
Stuttgart, Autostadt. Das stimmt im Allgemeinen, am Wochenende auch im Besonderen: In der Königstraße zeigen Autohäuser die neuesten Modelle.

Kommenden Samstag und Sonntag treffen auf dem Schlossplatz zwei Welten aufeinander: Die des Trickfilms und die der Autobranche. Das Festival der Filmanimateure läuft, und zugleich stellen die Autohersteller und -häuser ihre neuesten Produkte vor, wie jedes Jahr seit 2005.

Zwei Spektakel zugleich - das verträgt sich durchaus, meint City-Managerin Bettina Fuchs. Denn wer gezielt zum Trickfilm-Festival komme, den interessiere auch die Autoausstellung Und anders herum. Die Autohäuser belegen mit ihren Fahrzeugen nicht nur den Abschnitt am Schlossplatz, sondern fast die ganze Königstraße von der Klettpassage bis zur Rotebühlstraße. 25 Automarken sind vertreten, von Alfa Romeo bis VW. Die Besucher können 150 Autos begutachten und sich auch mal hinters Lenkrad setzen. Dabei ist alles vertreten, vom Spar-Kleinwagen wie dem VW Up bis zum Jaguar XE. Der Jaguar ist eines der Fahrzeuge, die zu besichtigen sind, obwohl der offizielle Marktstart erst bevorsteht - beim XE ist dieser Termin der 13. Juni. Der Mazda CX-3, der Skoda Superb sowie der Ford C-Max sind ebenfalls Modelle, die noch nicht in den Autohäusern stehen und daher in der Stuttgarter City Premiere feiern.

Neu bei der "City mobil" dabei ist die französische Marke Citroen. Und ein kleiner heimischer Hersteller zeigt auch zum ersten Mal sein Erzeugnis. Das ist die Firma AtTrack aus Stuttgart-Weilimdorf. Bei ihrem TG 700 handelt es sich um ein vierrädriges, handgefertigtes Zwitter-Fahrzeug, von der Anmutung her halb Cabrio, halb Motorrad. Ein Freizeitgerät, mit dem Nicht-Biker zu ihrem Freiluft-Vergnügen gelangen.

Bettina Fuchs rechnet mit 150.000 Besuchern bei der Schau, die jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet ist. Sie glaubt, dass der Lokführerstreik, wenn er auch noch am Samstag und Sonntag andauert, sich nicht negativ auf den Publikumsandrang auswirken wird. Denn wer es sich vorgenommen habe, zur "City mobil" zu gehen, "der bemüht sich, dort hinzukommen, egal wie".

Nach einer Marke werden die Besucher freilich vergeblich Ausschau halten. Porsche war noch nie auf der "Stuttgart City mobil" vertreten und wird es auch dieses Mal nicht sein. Sprecher Lukas Kunze begründet den verzicht so: Porsche sei ja dank seines Heimvorteils das ganze Jahr über vor Ort und zeige seine Modelle im Firmenmuseum, bei den Retro Classics und beim Tennis Grand Prix.

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