Finanzen Eigene Ideen für Geldsegen

Stuttgart / Daniel Grupp 14.07.2018

Die neue Mehrheit im Stuttgarter Gemeinderat, die mit Macht die Wohnungsnot bekämpfen möchte, hat eigene Vorstellungen über die Verwendung des Geldsegens von vermutlich mehr als 600 Millionen Euro, der 2017 und 2018 im Stuttgarter Etat anfällt. CDU, SPD, Freie Wähler und FDP fordern, dass 150 Millionen Euro in eine Rücklage Wohnraumoffensive gesteckt werden. Zudem soll die Rücklage für den Bau der Straßenbrücke Friedrichswahl um 25 Millionen erhöht werden. Dafür sollen in die Rücklage für die Kultureinrichtungen nur 25 und nicht, wie die Verwaltung möchte, 190 Millionen Euro fließen. Ende 2018 soll die Rücklage für die Opernsanierung um 177 Millionen erhöht werden. Die Grünen wollen indes 100 Millionen Euro in ein Investitionspaket Klimaschutz stecken.

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