Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, zieht die Stadt Stuttgart die Notbremse und fährt das öffentliche und gesellschaftliche Leben weitgehend auf Null.

Neben Veranstaltungen in Kultur, Sport und Freizeit werde „mit sofortiger Wirkung“ auch der Betrieb von Clubs, Bars, Museen, Kinos und Bädern untersagt, verkündete ein Sprecher der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Freitag. Restaurants seien von dem Verbot ausgenommen. Alten- und Pflegeheime dürften nur noch in Ausnahmen besucht werden. Für Krankenhäuser war ein weitgehendes Besuchsverbot bereits erlassen worden.

Stuttgart

Coronavirus in Stuttgart: Verbot gilt nicht für Einzelhandel

Für den Einzelhandel gilt das Verbot laut Stadt nicht. Auch der Nahverkehr fahre weiter. „Die Menschen brauchen den ÖPNV für das tägliche Leben oder Arztbesuche“, sagte Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne). „Wenn wir weniger Busse und Bahnen fahren lassen, sind mehr Menschen enger zusammen in den jeweiligen Fahrzeugen.“