Im Kampf gegen das Artensterben auf Äckern und Wiesen ist die baden-württembergische Landesregierung nach Ansicht eines breiten Bündnisses aus Naturschutz-, Tier- und Agrarverbänden zwar auf dem richtigen Weg. Die grün-schwarze Koalition muss aber deutlich mehr investieren als bislang, heißt es in einem Papier von mehr als einem Dutzend Verbänden, darunter der NABU, der BUND und der Landesjagdverband, der Schafzuchtverband und der Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft. Die Förderprogramme für die Landwirtschaft seien grundsätzlich geeignet, die Biodiversität zu stützen. Es gebe aber dringenden Weiterentwicklungsbedarf.

Mit ihrer Studie „Kulturlandschaft 2030“ wollen die Verbände aufzeigen, welche Förderung nötig ist, um den Verlust der Artenvielfalt im Ackerbau, im Grünland, bei Streuobst, im Erwerbsobstbau und im Weinbau zu stoppen. Konkrete Vorschläge und Zahlen will das Bündnis am Montag (10 Uhr) in Stuttgart bekanntgeben.