Mit bis zu 30 000 Besuchern hatte der Verein Bahnprojekt Stuttgart-Ulm gerechnet. Tatsächlich kamen am Wochenende nach seinen Angaben mehr als 40 000 Interessierte zur dritten Auflage der Tage der offenen Baustelle. Ein Rekord. „Das Interesse am Bahnprojekt war, ist und bleibt ungebrochen“, lautete das Fazit des Vereinsvorsitzendes Georg Brunnhuber.

An 13 Stationen rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof konnten sich die Besucher von Freitag bis Sonntag über das Bahnprojekt Stuttgart 21 und dabei über Themen wie Tunnelbau, das Grundwassermanagement oder den verkehrlichen Nutzen des Projekts auch für den Nahverkehr in der Region informieren. Erstmals waren alle Projektpartner mit eigenen Ständen vor Ort.

Die Stadt legte dabei beispielsweise einen Schwerpunkt auf das Rosenstein-Areal, das auf den heutigen Gleisflächen entstehen soll. Ist der Bahnhof erst tiefer gelegt, werden die Gleisanlagen nicht mehr für den Zugverkehr gebraucht. Sie sollen dann zugunsten eines neuen Stadtquartiers zurückgebaut werden.