Zur Person vom 13. Februar 2016

 
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BLO 13.02.2016

Gwendolin

Altenhöfer

Mitorganisatorin der

One-Billion-Rising-Aktion in Hall

Beruf: Ethnologin M.A., Märchenerzählerin, Trauerbegleiterin,

Visionssucheleiterin

Geburtstag: 25. August 1973

Geburtsort: Würzburg

Bildungsweg: Abitur, Studium

Berufliche Laufbahn: Büro der Frauenbeauftragten der Uni München, Fahrradkurier, Märchenerzählerin, Visionssucheleiterin, Trauerbegleiterin

Familienstand: in Beziehung

Hobbys: Wandern, Jogging, Fahrradfahren, essbare Wildpflanzen

Mitgliedschaften: Frauenzentrum Schwäbisch Hall (Beisitzerin im Vorstand), Europäische Märchengesellschaft, Lesbenfrühling

· Wo sonst die Haller Sieder tanzen, soll am morgigen Sonntag ab 15 Uhr mit Tanz demonstriert werden: One-Billion-Rising (englisch für eine Milliarde erhebt sich) ist eine weltweite Kampagne für ein Ende gegen Gewalt an Frauen und Mädchen - nicht erst seit den Ereignissen in Köln ein Problem, erklärt Gwendolin Altenhöfer. Die 42-Jährige ist eine der Organisatorinnen der Aktion, die in Hall zum vierten Mal stattfindet. "Gewalt betrifft alle Menschen", warnt sie davor, das Thema zu instrumentalisieren und plädiert für einen differenzierten Blick.

Das Spannende an der One-Billion-Rising-Aktion sei auch, dass sie einem ernsten Thema durch das gemeinsame Tanzen mit Energie und Freude begegne. Zudem drücke die speziell entwickelte Choreografie zu "Break the chain" (Brich die Ketten) eine weltweite Solidarität aus. Seit sie vor sieben Jahren in die Region kam, ist sie im Frauenzentrum aktiv, "ich habe mich auch früher mit Frauenthemen befasst". Unter anderem organisiert sie den Lesbenspieleabend, der sich zu einem Treffpunkt mit ganz unterschiedlichen Frauen entwickelt habe, so Altenhöfer. Und sie hat weitere Ideen: Zum Beispiel schwebt ihr eine Frauenfilmreihe vor sowie Angebote zum Thema Gesundheit.

Übrigens: Am Sonntagabend ab 19 Uhr gibt es zudem eine Tanzparty für Frauen im Schlachtsaal des Alten Schlachthaus - ebenfalls im Zeichen gegen Gewalt.