Optima Optima auf Achema: Zügig vom Auftrag bis Produktionsstart

Axel Wagner, Sales-Manager bei Optima Pharma, im Gespräch mit dem geschäftsführenden Gesellschafter der Optima-Unternehmensgruppe Hans Bühler am Stand auf der Achema in Frankfurt.
Axel Wagner, Sales-Manager bei Optima Pharma, im Gespräch mit dem geschäftsführenden Gesellschafter der Optima-Unternehmensgruppe Hans Bühler am Stand auf der Achema in Frankfurt. © Foto: just
Frankfurt / Jürgen Stegmaier 13.06.2018
Der Haller Maschinenbau-Konzern stellt bei seinem Messeauftritt Wert die gesamte Prozesskette vor. Simulation macht die Entwicklung schneller.

Mit einem neuen Messekonzept zeigt sich Optima Pharma derzeit in Frankfurt. Der Stand ist zweigeteilt: In der einen Hälfte hat das Haller Unternehmen noch Maschinen ausgestellt, in der anderen, durch einen Gang getrennt, geht es darum, die Kette der Entwicklungs- und Fertigungsprozesse und der technischen Abläufe darzulegen. Optima nennt dieses abgetrennte Areal auch „Expertenzone“. Dort herrscht Ruhe, es ist längst nicht so umtriebig wie in den meisten Bereichen der Messe.

„Es ist ohnehin nicht möglich, alles zu zeigen“, erklärt Hans Bühler das Konzept. Der geschäftsführende Gesellschafter der Optima-Gruppe hält es auch für pädagogisch sinnvoller, über Simulationen die Realität virtuell darzustellen. „Oft begreift man ja gar nicht, was genau eine Maschine eigentlich macht. Viele Themen entziehen sich dem harten Zugriff“, so Hans Bühler. Er ist drei Tage auf der Achema. Allein daran erkennt man die Bedeutung dieser Ausstellung für den Pharma-Bereich von Optima.

Mit seinem Multi-Use-Konzept reagiert Optima auf den Trend, pharmazeutische Produkte in kleinen Losgrößen, geringen Einzelstückzahlen, in unterschiedliche Typen von Behältern abzufüllen. „Pharmazeuten, die kleine Chargen produzieren, benötigen Anlagen, die flexibel auf kleine Batchgrößen und unterschiedliche Behältnistypen reagieren können. Dabei ist es essentiell, die hohen Anforderungen an die Produktqualität und die Patientensicherheit nicht zu vernachlässigen“, verdeutlicht Optima.

Ein zweites Stichwort heißt „Comprehensive Scientific Process Engineering, kurz CSPE. Dahinter verbirgt sich die Entwicklung, dass von der Erteilung eines Auftrags bis zum Start der Produktion der Maschine möglichst wenig Zeit vergeht. Umsetzen lässt sich auch dies über Simulation in der virtuellen Realität. So kann zu einem sehr frühen Zeitpunkt deutlich gemacht werden, wie die Anforderungen an eine Maschine umgesetzt werden können.

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