Landkreis Hall Zahl der Förderschüler bleibt stabil

Bei einer Veranstaltung in der Johannes-Gutenberg-Schule in Gaggstatt.
Bei einer Veranstaltung in der Johannes-Gutenberg-Schule in Gaggstatt. © Foto: Hartmut Volk (Archiv)
Landkreis Hall / Jochen Korte 07.09.2018
Das Kultusminis­terium antwortet dem jetzt ehemaligen FDP-Landtagsabgeordneten Friedrich Bullinger.

Sieben Förderschulen gibt es im Landkreis Hall. Heute heißen sie aber anders: Das Ministerium für Kultus spricht von „öffentlichen sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) mit dem Förderschwerpunkt Lernen“. Dazu gehören die Erich-Kästner-Schule in Blaufelden mit 39 Schülern (betreffend immer das Schuljahr 2017/18); die Käthe-Koll­witz-­Schule in Crailsheim (85); die ­Peter-Härtling-Schule in Gail­dorf (22); die Maria-Montessori-Schule in Ilshofen (41); die Johannes-Gutenberg-Schule in Kirchberg (27); die Friedensbergschule in Hall (66) sowie die Oberlinschule in Fichtenau (6).

Schülerzahlen leicht gesunken

Die Schülerzahlen sind im Vergleich zum Schuljahr 2011/12 in den meisten Fällen zwar leicht gesunken, aber im aktuellen Schuljahr etwas angestiegen. Insgesamt waren es 2011/12 exakt 374 Förderschüler, im Schuljahr 2017/18 waren es 286. Für die Schulorganisation, sprich den längerfristigen Fortbestand, stellt Ministerin Susanne Eisenmann fest, sei der Schulträger zuständig. „Auch nach den im Anhörungsentwurf (…) über die in der regionalen Schulentwicklung genannten Mindestgrößen würde die Schulverwaltung keinen Anlass sehen, wegen der Schülerzahlen initiativ zu werden“, heißt es wörtlich. Bullinger hatte sich ausdrücklich nach der Johannes-Gutenberg-Förderschule in Gaggstatt (Kirchberg) erkundigt.

Auch wollte der Abgeordnete wissen, ob die Stadt Kirchberg als Trägerin der Schule bald mit den Sanierungen beginnen kann. „Laut Auskunft des Regierungspräsidiums liegt kein Förderantrag vor“, heißt es in dem Schreiben. Anträge könnten bis zum 31. Dezember eingereicht werden.

Probleme bei der Lehrerversorgung scheint es nicht zu geben. Die Schulen erhielten die „nach der Verwaltungsvorschrift berechnete Direktzuweisung, ebenso etwa 70 Prozent der zusätzlichen Stunden für ‚spezifische sonderpädagogische Maßnahmen’“. „Problemanzeigen liegen uns derzeit nicht vor“, so die Ministerin.

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