Langenburg Wie Langenburg 1634 erobert wurde

Ein Augenzeuge hat die Gräuel des Dreißigjährigen Krieges niedergeschrieben. Aus diesen Quellen wird vorgelesen.
Ein Augenzeuge hat die Gräuel des Dreißigjährigen Krieges niedergeschrieben. Aus diesen Quellen wird vorgelesen. © Foto: s
Langenburg / swp 19.09.2018
Für Sonntag, 23. September, laden die Volkshochschule Langenburg und der Geschichts- und Kulturverein der Stadt auf 17 Uhr zu einer spannenden Lesung in die alte Schule nach Langenburg ein.

Jan Wiechert, Buchautor, Mitarbeiter der Hohenlohe Zentralarchivs und Geschichtsforscher, der sich am liebsten mit historischen Kriminalfällen beschäftigt, berichtet aus Originalquellen über Langenburg im Dreißigjährigen Krieg. Mit der Niederlage der Schweden bei Nördlingen und den darauffolgenden Truppenbewegungen fand der Schrecken des Krieges seinen Weg nach Hohenlohe. Auch Langenburg gehörte zu den Städten, die im Laufe des Jahres 1634 belagert und erobert wurden.

Der Bericht des hohenlohischen Beamten Georg Friedrich Assum, der die Einnahme Langenburgs durch kaiserliche Truppen und die Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung als Augenzeuge miterlebt hat, stellt ein herausragendes Dokument der hohenlohischen Geschichte dar.

Ergänzt durch weitere Quellen bietet es die Grundlage einer lebensnahen atmosphärischen Lesung, die die Zuhörer in die Wirren des Dreißigjährigen Krieges versetzt und ein dunkles Kapitel der Langenburgischen Geschichte aufschlägt.

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