Mainhardt Wohngebiet Schönblick in Mainhardt soll saniert werden

Die Straßen im Schönblick bedürfen einer Komplettsanierung. Sie sind nach den vielen Reparaturen an den Wasserleitungen bucklig. Foto: Karl Mündlein
Die Straßen im Schönblick bedürfen einer Komplettsanierung. Sie sind nach den vielen Reparaturen an den Wasserleitungen bucklig. Foto: Karl Mündlein
ELVIRA PROBST-LIPSKI 04.01.2014
Das Wohngebiet Schönblick in Mainhardt ist in die Jahre gekommen. Das zeigt sich nicht nur an den vielen Wasserrohrbrüchen. Es soll in diesem Jahr saniert werden, so der Gemeinderat.

Wie Ortsbaumeister Benjamin Müller in der jüngsten Sitzung des Gemeinderatsitzung berichtete, hat der Straßenbauausschuss die Wohnsiedlung Schönblick besichtigt. Über den Sanierungsbedarf bestand kein Zweifel. In letzter Zeit gab es 20 Rohrbrüche, davon allein 15 im letzten Jahr.

Die Siedlung wurde 1968 erschlossen. Jetzt gleicht die Straße wegen der Aufgrabungen nach den Rohrbrüchen einem Flickenteppich. "Entsprechend sieht es auch aus", stellte Müller fest.

Mit Ausnahme des Bereichs Hochacker ist eine Komplettsanierung geplant. Die Haller Stadtwerke ermitteln durch Umfragen, ob sie Gasleitungen oder Nahwärmerohre verlegen. Bei einer länger zurückliegenden Umfrage gab es wenig Interesse. Da aber einige Häuser neue Besitzer haben, wollen sie noch einmal nachfragen. Auch Leerrohre für Breitband sollen verlegt werden.

Die Kostenrechnung sieht so aus: Erneuerung der Wasserleitung mit Hausanschlüssen 265.000 Euro. Kanalsanierung (wo erforderlich) 20.000 Euro. Es ist gut möglich, dass bei einer Untersuchung weiterer Sanierungsbedarf entdeckt wird. Die Sanierung des restlichen Gehwegs schlägt mit 70.000 Euro zu Buche. Bei der Straße wird mit 230.000 Euro gerechnet. Da die Lichtmasten teilweise rostig sind und die elektrischen Leitungen schlecht sind, soll die Straßenbeleuchtung für 30.000 Euro erneuert werden. Genaue Kosten stehen erst fest, wenn Angebote eingeholt werden. Im Haushalt stehen 200.000 Euro bereit.

Gemeinderat Bernhard Schweizer sorgte sich um den restlichen Kanal, der nicht saniert werden soll. Ortsbaumeister Müller konnte ihn beruhigen: "Der Rest sieht gut aus. Außerdem kann von innen repariert werden, ohne die Straße erneut aufzureißen."

Bürgermeister Damian Komor will die Bürger informieren, Angebote einholen und gemeinsam mit den Stadtwerken an die Arbeit gehen. Der Gemeinderat stimmte einem möglichen Baubeginn 2015 zu.