Schwäbisch Hall WM in Hall: Kicker und Bildschirm

Karin Eißele-Kraft, OB  Pelgrim, Gül-Sonja Demir und Peter Klink kickern.
Karin Eißele-Kraft, OB Pelgrim, Gül-Sonja Demir und Peter Klink kickern. © Foto: tob
Schwäbisch Hall / tob 14.06.2018
Eine der größten LED-Wände der Stadt steht im Sportpark. Zwei Tischkicker bleiben dauerhaft in Hall.

Am Sonntag, 17. Juni, ab 15.30 Uhr kommt die Weltmeisterschaft nach Schwäbisch Hall – wenn man so will. Dann öffnet das Public Viewing im Optima-Sportpark auf der Auwiese. Jeweils eineinhalb Stunden vor Anpfiff der abendlichen Deutschland-Spiele in der Vorrunde und bei allen Abendspielen in der  Finalrunde können Fans kostenlos ins Stadion kommen.

„Bilder in Topqualität werden geboten“, versichert Kurt Hocher, Präsident der TSG. „Das ist Teil unserer Lernkurve“, räumt er ein. Aus den Erfahrungen bei der Europameisterschaft vor zwei Jahren habe man Schlüsse gezogen: Es werden nicht mehr alle Spiele aller Mannschaften gezeigt, es gibt keine Übertragungen zur hellen Mittagszeit und eine leuchtkräftige LED-Wand ersetzt die Beamer-Lösung. „Sie ist zehn Quadratmeter groß“, berichtet Sportfreunde-Vorstand Jürgen Lechner. Mit einem Maß von 4,20 auf 2,40 Meter könnte sie eine der größten hochauflösenden LED-Wände der Stadt sein. Auf einem Transporter kommt sie auf den Rasen gefahren und steht dort während der gesamten WM. 10.000 Euro kostet die Miete.

„Letztes Mal haben wir eine schwarze Null geschrieben“, sagt Hocher. Diesmal rechnet er auch nur mit einem kleinen Plus. Denn die Bewirtung wurde an Paul Bonin vom Biergarten vergeben und nicht von Haller Vereinen gestemmt, die das ablehnten. Hocher: „Wir achten jetzt allerdings mit Eingangskontrollen darauf, dass niemand Getränke selbst mitbringt.“ Aus der Stadtkasse kommt eine Unterstützung von 10.000 Euro.

Neu zur WM, die heute beginnt, sind auch die Tischkicker auf dem Haalplatz und im Froschgraben. OB Pelgrim und Karin Eißele-Kraft haben solche Outdoor-Spielgeräte bei einem Zwischenstopp in Birmingham auf einer Reise in die Haller Partnerstadt Loghborough entdeckt. 1800 Euro pro Stück haben sie gekostet. Dort kann man gratis kickern. Pelgrim: „Die bleiben auch nach der WM stehen.“