Trinkwasser Weißenhof bald am Wassernetz

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas. © Foto: Lino Mirgeler
Bühlerzell / Sigrid Bauer 15.09.2018

Noch immer hängt der Weiler Weißenhof oberhalb des Schützenhauses von Geifertshofen an der Notwasserversorgung – und das schon seit Juli 2017. Der Anschluss an das öffentliche Wasserleitungsnetz liegt aber in den letzten Zügen. Bühlerzells Bürgermeister Thomas Botschek erklärt: „Der Zuwendungsbescheid für die Fördermittel kam erst im Mai. So lange mussten wir mit der Ausschreibung warten“, erklärt er. Dazu kam, dass die Baufirma sehr gut ausgelastet sei und nicht gleich beginnen konnte. „Wir haben die Arbeiten am Leitungsnetz im Grafenhof schon nach hinten verschoben. Die übernimmt auch dieselbe Firma“, erklärt der Bürgermeister. Zudem hätten die Bauferien im August dazu geführt, dass zwei Wochen lang fast nichts weiterging. Als letztes wurde jetzt die Hebeanlage fertiggestellt. Sie ist nötig, weil der Weißenhof relativ hoch liegt.

Auch die Röhmensägmühle wird demnächst an das Wasser- und Abwassernetz der Gemeinde Bühlerzell angeschlossen. Der Landeszuschuss wurde zusammen mit dem für den Weißenhof bewilligt. Da der Wohnplatz nur wenige 100 Meter nordöstlich der Siedlung Grafenhof liegt, werden diese Bauarbeiten parallel zu den Leitungssanierungen in der Wohnsiedlung vorgenommen.

Der Eigenanteil der Gemeinde für die Wasserleitungen zum Weißenhof und zur Röhmensägmühle liegt bei 13 040 Euro, der für die Abwasserleitungen bei 17 370 Euro. 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten von 152 040 Euro übernimmt das Land.

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