Was tun gegen Nässe im Keller?

djd 15.06.2018

Ein paar Tipps um nasse Stellen an der Wand vorzubeugen. Ist es zu spät sollte schnell die Ursache gefunden und Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Richtig Lüften

Fenster sollten beim Lüften komplett geöffnet sein und nicht „auf kipp“ stehen. Im besten Fall sind gegenüberliegende Fenster gleichzeitig geöffnet, so dass ein Luftzug entstehen kann. Es reichen wenige Minuten Durchzug, um die Feuchte aus den Räumen zu transportieren. Wenn nötig, sollte mehrmals am Tag gelüftet werden, am besten morgens und abends, wenn  es kühler ist und sich die Luft im  Raum erwärmen kann. Denn warme Luft kann mehr  Feuchtigkeit aufnehmen.

Wand abdichten

Kellerwände beispielsweise sollten wasserabweisend und atmungsaktiv abgedichtet werden. Hier gibt es Mittel die verhindern, dass Wasser von außen weiterhin in die behandelte Wand eindringt und sich flächig verteilt. Vorhandene Feuchtigkeit in der Wand kann aber weiterhin entweichen. Heimwerker können diese Abdichtung auch selbst in die Wand einbringen.

Luftentfeuchter einsetzen

Etwa zwei Wochen, nachdem die Sperre eingebracht wurde, gilt es, die noch vorhandene Restnässe zu trocknen. Das funktioniert zum Beispiel mit einem elektrischen Luftentfeuchter. Achtung: Es sollte regelmäßig der Auffangbehälter entleert werden, denn hier kann sich schnell viel Wasser sammeln.

Schimmel entfernen

Ist die Innenwand bereits von Schimmel befallen, können spezielle Anti-Schimmel-Produkte die dunklen Flecken entfernen. Auf dem Etikett sollte eine Langzeitwirkung ausgewiesen sein, Chlor als Inhaltsstoff ist möglichst zu vermeiden.

Wände frei halten

Um die Kellerwände trocken zu halten, muss die Luft zirkulieren können. Zu nah an der Außenwand stehende Schränke oder Regale schränken die Zirkulation jedoch ein und begünstigen eine erhöhte Luftfeuchtigkeit.

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