Von der Verwaltungsgemeinschaft Schwäbisch Hall beschlossen

Die Auwiese bleibt ein Sportplatz und wird nicht zum Wohngebiet umgewidmet. Diese Entscheidung wurde im Flächennutzungsplan nachvollzogen. Foto: Ufuk Arslan
Die Auwiese bleibt ein Sportplatz und wird nicht zum Wohngebiet umgewidmet. Diese Entscheidung wurde im Flächennutzungsplan nachvollzogen. Foto: Ufuk Arslan
HS 22.03.2014

Solarfeld jetzt im Plan

Die Fortschreibung 7 C des Flächennutzungsplans ist bisher noch nicht vom Regierungspräsidium genehmigt worden, weil ein entsprechender Beschluss der Verwaltungsgemeinschaft fehlt. Dies ist in der jüngsten Sitzung des Gremiums nachgeholt worden. Betroffen von der Fortschreibung ist das Sondergebiet Solarfeld Hundsäcker in Michelbach/Bilz. Den Plänen zugestimmt hatte im Vorfeld bereits der Gemeinderat Michelbach (am 17. November 2009) und der Gemeinderat der Stadt Hall (24. März 2010).

Abstimmung: einstimmig

Fortschreibung beschlossen

Die aktuelle Fortschreibung des Flächennutzungsplans, den die Gemeinden Schwäbisch Hall, Michelfeld, Rosengarten und Michelbach/Bilz gemeinsam aufstellen, ist beschlossen. Sie trägt die Nummer 7 D und muss nun noch vom Regierungspräsidium in Stuttgart genehmigt werden. Im Vorfeld hatten dem Planwerk bereits die Gemeinderäte von Rosengarten (25. Februar), Schwäbisch Hall (12. Februar), Michelbach/Bilz (19. Februar) und Michelfeld (24. Februar) zugestimmt. Wesentliche Änderungen dabei: Verzicht auf einen Solarpark bei Dörrenzimmern, das Baugebiet Büchelhalde in Gailenkirchen und die Erweiterung eines Baugebietes an der Öhringer Straße in Gnadental. Verkleinert werden soll das Baugebiet Sonnenrain in Hessental. Die Auwiese in Hall wird nicht, wie zwischenzeitlich vorgesehen, zur Wohnbaufläche umgewidmet. Sie bleibt eine Grünfläche mit der Nutzungsspezifizierung "Sportplatz".

Abstimmung: einstimmig

Hall zahlt am meisten

Die Kosten für die Erstellung der Flächennutzungspläne werden zwischen den einzelnen Gemeinden aufgeteilt. Maßgeblich für die Berechnung ist die Steuerkraftsumme und die Einwohnerzahl (je zu 50 Prozent). Insgesamt ergibt sich folgende Aufteilung. Für 2011 zahlt die Stadt Hall 10478,12 Euro, Michelfeld 844,74 Euro, Michelbach/Bilz 756,40 Euro und Rosengarten 1195,71 Euro. Für 2012 zahlt Hall 92780 Euro, Michelfeld 7810,40 Euro, Michelbach/Bilz 6214,76 Euro und Rosengarten 10450,28 Euro.

Abstimmung: einstimmig