Michelfeld /  Uhr
Mehr als 75 000 Schüler haben am 63. Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Auch Michelfelder Grundschüler waren dabei. Für einige gab es Preise.

Der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands, den es seit 1953 gibt, „ist ein erfolgreiches Instrument praktischer Schularbeit“, heißt es in einer Mitteilung. Das Thema Europa werde im Klassenzimmer vermittelt, das europäische Bewusstsein junger Leute gefördert.

Der Europäische Wettbewerb findet in allen Bundesländern statt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Auswärtigen Amt und der Kultusministerkonferenz gefördert.

Auch die Grundschule Michelfeld nahm zum wiederholten Mal an dem Wettbewerb zum Thema Europa teil.  Das Leitthema dieses Jahres lautete: „Gemeinsam in Frieden leben“. Drei Themenfelder standen den Grundschülern zur Auswahl: „Alles wird gut – zeige an einem europäischen Märchen, dass das Gute siegt.“  „Schön, dass du da bist – du hilfst einem Kind aus deiner Klasse, das aus einem anderen Land zu euch gekommen ist“. Das dritte Themenfeld lautet:  „Mädchen können das auch – in vielen Situationen werden Mädchen unterschätzt. Geht das auch anders?“.

Dabei standen Collagen, die viel Kreativität, Phantasie und Einfallsreichtum zeigen. Einige laut Mitteilung „sehr gelungene“ Arbeiten wurden an das Europa-Zentrum Baden-Württemberg in Stuttgart zur Auswahl der Preisträger geschickt.

Für die Schüler der Michelfelder Klasse 4b gab es vier Ortspreise. Das sei „ein toller Erfolg“, heißt es in der Mitteilung.

Die Freude sei groß gewesen, als Bürgermeister Wolfgang Binnig und Gerlinde Michelfelder, Büroleiterin des ehemaligen Europaabgeordneten Winfried Menrad, jetzt den Preisträgern gratulierten. Als Anerkennung erhielten die Schüler eine vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg ausgestellte Urkunde und ein Geschenk der Gemeinde.

Binnig bedankte sich bei Klassenlehrerin Heidi Lehnhardt-Rook, die den Europäischen Wettbewerb seit fast zwei Jahrzehnten in ihren Unterricht einbaut. So vermittle sie Kindern viel über die große Bedeutung des vereinten Europas, heißt es in der Mitteilung.