Bühlertann Viele Realschüler zieht es in die Lehre

Beim Schulfest trat Kai Bauder auf. Er spielte früher in der Bühlertanner Schulband und ist mittlerweile Musiker.
Beim Schulfest trat Kai Bauder auf. Er spielte früher in der Bühlertanner Schulband und ist mittlerweile Musiker. © Foto: privat
Bühlertann / Rainer Richter 26.07.2018
Von den ehemaligen Werkrealschülern in Bühlertann beginnt nur rund ein Drittel eine Lehre.

Die Ferien sind da und die Begeisterung vieler Schüler darüber ist spürbar. Während für die meisten der Abschied von der Schule nur vorübergehend ist, hat er für einen Teil der Schüler jedoch eine besondere Bedeutung. Mit dem Ende des Schuljahres beginnt für sie der Eintritt in das Berufsleben.

Von den 20 Abgängern der Werkrealschule in Bühlertann beginnen sechs eine Lehre. Zwölf Schüler wechseln in Berufsfachschulen. Bei den Realschulabgängern verschiebt sich dieser Trend etwas. Von den 37 Schülern streben 21 eine Berufsausbildung an, sieben wechseln auf das Berufliche Gymnasium und neun haben sich für das Berufskolleg entschieden.

Alix Küppershaus ist eine der Realschulabgängerinnen. Sie moderierte als Schulsprecherin noch das Schulfest am Montag. Mathematik, Physik und Sport, das seien ihre Lieblingsfächer gewesen, erzählt sie. „Aber eigentlich hat mir der persönliche Kontakt zu den Lehrern am besten gefallen“, resümiert sie. „Von den Gesprächen mit ihnen habe ich viel profitiert.“

Ihr Berufswunsch entspricht ihren Neigungen und Vorlieben: „Ich möchte Mechatronikerin werden. Ich denke, dass ich in dem Beruf als Mädchen keinen Nachteil habe werde“, sagt sie zu ihrem Berufswunsch. „Meine ältere Schwester hat gerade am Wirtschaftsgymnasium in Schwäbisch Hall das Abitur gemacht. In das WG zu gehen habe ich mir auch kurz überlegt“, ergänzt sie, „aber ich glaube, dass ich auf dem Technischen Gymnasium besser aufgehoben bin.“

Ihre Mitschülerinnen wollen mehrheitlich etwas mit Sprachen machen. Der Großteil geht deshalb auf die Sibilla-Egen-Schule in Schwäbisch Hall. „Allein gelassen fühle ich mich allerdings nicht, denn meine Freunde gehen auch auf das TG.“

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