Fest Viel Spaß bei „Spiel ohne Grenzen“

Sulzdorf / Margitta Schmidt 19.07.2018

Sechs Gruppen stellen sich der Herausforderung. Jede besteht aus zehn Personen. Mindestens drei Kinder unter 14 Jahren müssen dabei sein. In ihren einheitlichen, vom Autohaus Cunzemann gesponserten T-Shirts, sind die Teams gut zu unterscheiden. Mit dabei: Freundeskreis „Germanenkrug“ in Gelb, „Team Gartenäcker“ in Hellblau, „Golden Girls und Familys“ in Pink, die „MaHö“ aus Matheshörlebach in Grün, die Damenfußballmannschaft „Schwarzgelbe Zicken“ in Rosa, Gruppe „Dörrenzimmern“ in Schwarz.

Voll motiviert gehen Kinder, Jugendliche und Erwachsene an den Start. Auch wenn der Veranstalter im Vorfeld auf mehr Aktive gehofft hatte, ist die Stimmung ausgezeichnet. „Wir gewinnen“, lautet das allgemeine Motto. Da der Wettkampf zum ersten Mal ausgetragen wird, weiß niemand so genau, auf was er sich eingelassen hat. „Egal, wir probieren gern was Neues aus“, lacht Carola Schmidt vom „Germanenkrug“. „Spaß an der Freude und eine aktive Gemeinschaft sind am wichtigsten“, ergänzt Christine Cunzemann vom „Team Gartenäcker“.

Zehn Stationen gilt es in jeweils zehn Minuten zu bewältigen. Nach Einweisung und Wettkampf erfolgt die Bewertung. Gefragt sind Geschick, Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft, Kreativität und Teamgeist. Jeder bringt seine speziellen Fähigkeiten ein.

Nicht nur Kraft ist gefragt

„Die Stationen sind unterschiedlich schwer, aber zu schaffen“, ermuntert Vorstand Uli Metzger. Trotzdem sind es nicht nur die hochsommerlichen Temperaturen, die die Teilnehmer schnell ins Schwitzen bringen. Während das Schokokuss-Wettessen nur Appetit auf Süßes und Schnelligkeit erfordert, kommt es beim Baumstamm-Wettsägen auf Kraft und Geschicklichkeit an. Jubel bricht aus, als die „MaHö“ den Stamm komplett durchsägen und sich erschöpft, aber glücklich auf den Rasen fallen lassen. Beim Bierkasten-Stapeln geht es hoch hinauf. Gut, dass in jedem Team Schwindelfreie bereitstehen. „Voll daneben“ heißt es des Öfteren enttäuscht beim Korbwerfen.

Das Wasserspiel erfreut vor allem die Kinder. Wer bekommt die größte Menge Wasser mithilfe von nassen Schwämmen in den Eimer? Beim Auto-Wettziehen sorgt auch der kurze Regenschauer kaum für Abkühlung. Ob die Jungs vorne merken, dass hinten ein paar Bremser am Werk sind? Als schwerste Disziplin, da sind sich alle einig, entpuppt sich das Biertischkreisen. Während die meisten Aktiven schon beim ersten Versuch abstürzen, schafft es ein Kandidat, sich gleich 20 Mal um die Tischplatte zu hangeln, ohne den Boden zu berühren. Respekt!

Viel zu schnell geht der Spaß zu Ende. Der Sieger ist das „Team Gartenäcker“. Auf den Plätzen zwei und drei folgen „MaHö“ und „Dörrenzimmern“. Sie dürfen Gutscheine für die Stadions-Gaststätte im Empfang nehmen. Wirklich wichtig ist das trotz der Freude niemandem. Gewonnen haben schließlich alle, die dabei waren und diese großartige Aktion mitgemacht haben.

„Das ist toll gelaufen. Die Leute waren hoch motiviert und es gab viele Nachfragen, ob wir das wieder machen“, freut sich auch Uli Metzger. „Wir müssen das noch im Sportrat besprechen, aber im nächsten Jahr werden wir „Spiel ohne Grenzen“ sicher wieder anbieten“, verspricht er. „Manche Stationen werden bleiben, andere kommen neu dazu“. Vorschläge nimmt er gerne entgegen. Bleibt zu wünschen, dass sich 2019 mehr Familien für den fröhlichen und nicht ganz ernst zu nehmenden Wettkampf motivieren lassen.

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