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Konsum rückläufig Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fleischerzeugnissen geht zurück, meldet der Vegetarierbund. Pro Person wurden im Vorjahr über zwei Kilogramm weniger Fleisch verbraucht. Die fleischlose Lebensweise liege also im Trend, das wissen auch die Politiker von Bündnis 90/Die Grünen und haben deshalb den "Veggietag" zum Wahlkampfthema gemacht. Doch was ist der Unterschied zwischen vegetarisch und vegan? Kurz gesagt nutzen Vegetarier nichts vom toten Tier - also kein Fleisch, Fisch, Leder und keine Gelatine. Veganer verwenden zusätzlich nichts vom lebenden Tier - dazu gehören Eier, Honig, Milchprodukte oder Wolle.

Ethik und Ökologie Es gibt zwei Gründe, die Veganer und Vegetarier für ihre Lebens- und Ernährungsweise anführen: den ethischen, der darauf abzielt, das Tier als Mit-Kreatur nicht auszubeuten, zu quälen oder zu töten. Wer den Umweltschutz anführt, hat den ökologischen Fußabdruck im Blick, der den CO2-Verbrauch des Menschen misst. Der Steak-Liebhaber kommt im Durchschnitt auf 1,82 Tonnen CO2 pro Jahr, Vegetarier auf weniger als eine Tonne, Veganer liegen deutlich darunter. Fleischlose Kost schont überdies die Ressourcen: Pro Kilo Rindfleisch werden 16000 Liter Wasser verbraucht. Manche Veganer essen auch aus gesundheitlichen Gründen kein Fleisch, denn in veganer Kost gibt es fast keine gesättigten Fettsäuren. Wichtig ist aber eine ausreichende (möglicherweise zusätzliche) Zufuhr von Kalzium, Eisen und Vitamin B12.

SHA-Vegan Wer sich für die vegane Gruppe im Landkreis Schwäbisch Hall interessiert erfährt mehr im Internet unter www.sha-vegan.de, www.veggietag-hall.de. Die Gruppe trifft sich regelmäßig zum Stammtisch (nächstes Treffen: Donnerstag, 3. Oktober, Posthörnle in Hall). Regelmäßig gibt es einen offenen, veganen Mitmach-Brunch. Nächster Termin: Samstag, 7. September, 13 bis 16 Uhr, im Lukas-Gemeindezentrum.

Sojamedaillons statt Nackensteaks